Präventions- und Therapieprogramme

Die Entwicklung und Evaluation von Präventions- und Therapieprogrammen ist ein wesentlicher Schwerpunkt der AKiP-Forschung. Auf dieser Seite finden Sie die von Mitarbeitern dieses Instituts publizierten und die in Vorbereitung befindlichen Präventions-, Therapie- und Selbsthilfeprogramme.

AM-ADHS - Den Alltag meistern mit ADHS
Döpfner, M., Dose, C., Katzmann, J., Mokros, L., Scholz, K., Schürmann, S., & Wolff Metternich-Kaizman, T. (2021). Den Alltag meistern mit ADHS. Das Arbeitsbuch für Eltern von Schulkindern. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag

Kurzbeschreibung
In der Buchreihe „Den Alltag meistern mit ADHS“ werden in insgesamt 4 Arbeitsbüchern Eltern von Kindergartenkindern (Döpfner et al., in Vorbereitung) und  von Schulkindern (Döpfner et al. 2021, ) sowie den pädagogischen Fachkräften von Kindern im Alter von 3-6 Jahren (Döpfner et al., 2021) und im Alter von 6-12 Jahren (Döpfner et al., 2021g) Hilfen an die Hand gegeben, mit denen die Bezugspersonen Verhaltensprobleme von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) oder einzelnen Symptomen dieser Störungen in der Familie bzw. in der Kindertagestätte oder in der Schule im Alltag besser bewältigen können. Die Arbeitsbücher setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen, welche die Leser schrittweise nacheinander bearbeiten sollten.

Grundlage dieser Arbeitsbücher sind Selbsthilfebücher, wie Wackelpeter und Trotzkopf (Döpfner & Schürmann, 2017) oder Wackelpeter und Trotzkopf in der Pubertät (Kinnen et al., 2015) sowie das Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP; Döpfner et al., 2019). In mehreren Studien konnte die Wirksamkeit dieser Arbeitsbücher in Kombination mit einer Beratung als sogenannte angeleitete Selbsthilfe belegt werden.

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Hogrefe Verlag

Forschungsgruppe ASEP

Weiterführende Literatur
Döpfner, M., Schürmann, S. & Frölich, J. (2019). Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten: THOP (6., überarbeitete und erweiterte Auflage). Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., & Schürmann, S. (2017). Wackelpeter und Trotzkopf. Hilfen für Eltern bei ADHS-Symptomen, hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten (5. überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Kinnen, C., Rademacher, C., & Döpfner, M. (2015). Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät. Wie Eltern und Jugendliche Konflikte gemeinsam lösen können. Weinheim: Beltz.

PEP - Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten
Plück, Wieczorrek, Wolff Metternich & Döpfner (2006). Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten (PEP). Ein Manual für Eltern- und Erziehergruppen. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag

Kurzbeschreibung
Das Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten (PEP) wurde auf der Basis des Therapieprogramms THOP entwickelt und richtet sich schwerpunktmäßig an Eltern und Erzieherinnen von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die frühe Zeichen ausgeprägten expansiven Verhaltens (z.B. Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, Impulsivität, motorische Unruhe und Aggressivität) aufweisen, wobei die Kriterien einer klinischen Diagnose nicht erfüllt sein müssen. PEP besteht aus einem Eltern- und einem Erzieherprogramm. Ziel der beiden Gruppenprogramme ist die Stärkung der positiven Eltern-/Erzieher-Kind-Interaktion und konsequenter Erziehungsstrategien. Das Manual bietet umfassend und übersichtlich alle Informationen von der Vorbereitung bis zur Durchführung und Nachbereitung der Kurse mit den Eltern und Erzieherinnen.

Die Wirksamkeit von PEP wurde in mehreren Studien belegt und PEP wird in Leitlinien für die Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und Störungen des Sozialverhaltens als evidenzbasiertes Programm empfohlen.

Wichtige Links
Hogrefe Verlag

Weiterführende Literatur
Hanisch, C., Freund-Braier, I., Hautmann, C., Jänen, N., Plück, J., Brix, G., Eichelberger, I. & Döpfner, M. (2010). Detecting effects of the indicated Prevention programme for Externalizing Problem behaviour (PEP) on child symptoms, parenting, and parental quality of life in a randomised controlled trial. Behavioural and Cognitive Psychotherapy, 38, 95-112.

Hanisch, C., Hautmann, C., Eichelberger, I., Plück, J. & Döpfner, M. (2010). Die klinische Signifikanz des Präventionsprogramms für Expansives Problemverhalten (PEP) im Langzeitverlauf. Verhaltenstherapie 20, 265-274.

Hanisch, C., Hautmann, C., Plück, J., Eichelberger, I. & Döpfner, M. (2014). The prevention program for externalizing problem behavior (PEP) improves child behaviour by reducing negative parenting: analysis of mediating processes in a randomized controlled trial. Journal of Child Psychology and Psychiatry 55, 473-484. doi: 10.1111/jcpp.12177

Hautmann, C., Hanisch, C., Mayer, I., Plück, J. & Döpfner, M. (2008). Effectiveness of the prevention program for externalizing problem behaviour (PEP) in children with symptoms of attention-deficit/hyperactivity disorder and oppositional defiant disorder-- generalization to the real world. Journal of Neural Transmission, 115(2), 363-370.

Hautmann, C., Hoijtink, H., Eichelberger, I., Hanisch, C., Plück, J., Walter, D. & Döpfner, M. (2009). One-year follow-up of a parent management training for children with externalizing behavior problems in the real world. Behavioural and Cognitive Psychotherapy, 29, 379-396.

Hautmann, C., Hanisch, C., Ilka, M., Plück, J., Walter, D. & Döpfner, M. (2009). Does parent management training for children with externalizing problem behavior in routine care result in clinically significant changes? Psychotherapy Research, 19, 224-233.

Hautmann, C., Eichelberger, I., Hanisch, C., Plück, J., Walter, D. & Döpfner, M. (2010). The severely impaired do profit most: Short-term and long-term predictors of therapeutic change for a parent management training under routine care conditions for children with externalizing problem behavior. European Child and Adolescent Psychiatry, 19, 419-430.

Hautmann, C., Stein, P., Eichelberger, I., Hanisch, C., Plück, J., Walter, D., & Döpfner, M. (2011). The severely impaired do profit most: Differential effectiveness of a parent management training for children with externalizing behavior problems in a natural setting. Journal of Child and Family Studies 20, 424–435.

Hautmann, C., Hoijtink, H., Eichelberger, I., Görtz-Dorten, A., Hanisch, C., Plück, J., Walter, D., & Döpfner, M. (2013). Any indication for bias due to participation? Comparison of the effects of a parent management training rated by participating and non-participating parents. Clinical Psychology & Psychotherapy 20, 384-393. doi: 10.1002/cpp.1784

Hautmann, C., Eichelberger, I., Hanisch, C., Plück, J., Walter, D., & Döpfner, M. (2015). Association between parental emotional symptoms and child antisocial behavior: What is specific and is it mediated by parenting? International Journal of Behavioral Development  39, 43–52.

Plück, J., Eichelberger, I., Hautmann, C., Hanisch, C., Jaenen, N., & Doepfner, M. (2015). Effectiveness of a teacher based indicated prevention program for pre-school children with externalizing problem behaviour Prevention Science, 16, 233–241. doi: 10.1007/s11121-014-0487-x

ScouT - Soziales computerunterstütztes Training für Kinder mit aggressivem Verhalten
Görtz-Dorten & Döpfner (2016). Soziales computerunterstütztes Training für Kinder mit aggressivem Verhalten (ScouT).
Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag

Kurzbeschreibung
ScouT ist ein computerunterstütztes soziales Problemlöse- und Kompetenztraining. Aggressiv auffällige Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren können neue Lösungen für Gleichaltrigenkonflikte erlernen. Sie lernen, Konfliktsituationen genauer wahrzunehmen, eigene Gedanken und Gefühle zu identifizieren, die Intentionen und Erwartungen anderer Kinder genauer zu erkennen, eigene Handlungen besser zu planen sowie die Konsequenzen der eigenen Handlungen besser abzuschätzen lernen. ScouT besteht aus einem Manual, in dem der Aufbau von ScouT und seine Einsatzmöglichkeiten beschrieben werden, sowie einem Computerprogramm, in dem in Filmsequenzen typische Gleichaltrigenkonflikte sowie Lösungsmöglichkeiten vorgestellt werden. ScouT lässt sich gut in das Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) integrieren, wodurch die Therapie mit THAV für die Patienten noch anschaulicher und alltagsnäher wird. Die Inhalte sowie die Anwendung von ScouT werden auf der etraining-Plattform von AKiP demonstriert.

Die Wirksamkeit von THAV und die Stabilität der Therapieeffekte ist in mehreren empirischen Analysen belegt worden. Aktuelle Studien sind der Website zur Forschungsgruppe ScouT zu entnehmen.

Wichtige Links
Hogrefe Verlag
ScouT-Trailer
Etraining-Plattform
Forschungsgruppe ScouT

Weiterführende Literatur
Goertz-Dorten, A., Groth, M., Detering, K., Hellmann, A., Stadler, L., Petri, B. & Doepfner, M. (2019). Efficacy of an individualized computer-assisted social competence training program for children with Oppositional Defiant Disorders/Conduct Disorders. Frontiers in Psychiatry. doi: 10.3389/fpsyt.2019.00682

Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2010). Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK). Göttingen: Hogrefe.

SELBST - Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen
Dresbach & Döpfner (2020). Leistungsprobleme im Jugendalter. Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen SELBST (hrsg. von M. Döpfner, D. Walter, C. Rademacher & S. Schürmann), Band 3. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag
Walter, D. & Döpfner, M. (2009). Leistungsprobleme im Jugendalter. Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen SELBST (hrsg. von M. Döpfner, D. Walter, C. Rademacher & S. Schürmann), Band 2. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag
Walter, D., Rademacher, C., Schürmann, S. & Döpfner, M. (2007). Grundlagen der Selbstmanagementtherapie bei Jugendlichen. Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen SELBST (hrsg. von M. Döpfner, D. Walter, C. Rademacher & S. Schürmann), Band 1. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag

Kurzbeschreibung
SELBST ist ein Therapieprogramm zur Behandlung von Jugendlichen mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen im Alter von 12 bis 18 Jahren. SELBST ist störungsübergreifend, problem-, ressourcen- und lösungsorientiert. Es integriert jugendlichen-, eltern- und lehrerzentrierte Interventionen. Der Selbstmanagementansatz dient als Grundlage des therapeutischen Vorgehens. Das Programm ist mit fünf Bänden konzipiert, welche die Grundlagen dieses Ansatzes sowie die Behandlung von Leistungs-, Familien-, Gleichaltrigen und Selbstwertproblemen bei Jugendlichen beschreiben. Das Therapieprogramm SELBST bezieht sich nicht auf ein spezifisches Störungsbild nach ICD-10 oder DSM-IV, es trägt vielmehr dem Umstand Rechnung, dass im Jugendalter häufig eine Mischung von Problemen aus verschiedenen Störungsbereichen zu beobachten ist, die durch die Diagnosekategorien der Klassifikationssysteme nur schwer abgebildet werden. Das Therapieprogramm ist in zwei große Behandlungssegmente unterteilt (vgl. Abb. 2): Problem- und Zielanalyse (Phasen 1 bis 4) sowie Intervention und Verlaufskontrolle (Phasen 5 bis 7). Phase 5 (Durchführung von Interventionen, vgl. Abb. 3) beinhaltet kognitiv-behaviorale Interventionen, welche die vier Problembereiche von SELBST ansprechen.

Das Programm ist modular aufgebaut und umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Bausteine, die auf die verschiedenen Problembereiche, die SELBST anspricht, zugeschnitten sind. Das Therapieprogramm SELBST ist in fünf Bände aufgeteilt, die ab 2007 bei Hogrefe erscheinen:

Band 1: SELBST-Grundlagen (Walter et al., 2007)

Band 1 des Therapieprogramms SELBST erläutert die Grundlagen des Therapieprogramms und stellt ausführlich den Selbstmanagementansatz und seine Anwendung in der verhaltenstherapeutischen Arbeit mit Jugendlichen vor. Der Aufbau der Behandlungsmotivation bei Jugendlichen, die Erarbeitung eines umfassenden Störungsmodells, die Erarbeitung gemeinsamer, realistischer Therapieziele und der Transfer von Therapieeffekten in den Alltag stellen wichtige Eckpfeiler dar, die besonders in der Arbeit mit Jugendlichen von zentraler Bedeutung sind. Spezifische Probleme, die bei der Behandlung von Jugendlichen auftreten können, werden erörtert, ebenso Besonderheiten der therapeutischen Beziehungsgestaltung.

Band 2: SELBST-Leistungsprobleme (Walter & Döpfner, 2009)

SELBST – Leistungsprobleme fokussiert Jugendliche mit Leistungsproblemen in der Schule oder der Ausbildung, die nicht hauptsächlich durch Begabungsdefizite oder Teilleistungsstörungen, wie eine Lese-Rechtschreibstörung erklärbar sind. Acht Therapiebausteine zielen darauf ab, die Leistungsmotivation zu fördern, planerische Fertigkeiten und Lernstrategien zu vermitteln, die Mitarbeit im Unterricht zu verbessern und Interventionen zum Aufholen verpasster Lerninhalte zu installieren.

In einer Pilotstudie konnte eine deutliche Verminderung der Problematik im Verlauf der Therapie nachgewiesen werden (Walter & Döpfner, 2006, 2007, 2009).

Band 3: SELBST-Gleichaltrigenprobleme (Dresbach & Döpfner, 2020)

SELBST-Gleichaltrigenprobleme thematisiert Beziehungsprobleme von Jugendlichen mit ihren Gleichaltrigen. Solche Probleme können sich äußern bei der Aufnahme und Aufrechterhaltung von Kontakten, dem Aufbau intensiver Freundschaften und bei der Lösung von Konflikten. Die sieben problemspezifischen Therapiebausteine dienen der Schulung der sozialen Informationsverarbeitung, der Bearbeitung zugrundeliegender interpersonaler Schemata sowie dem Aufbau sozialer Kompetenzen. Eltern und Lehrkräfte werden aktiv in die Behandlung einbezogen.

In einer Pilotstudie konnte eine deutliche Verminderung der Problematik im Verlauf der Therapie nachgewiesen werden (Dresbach &Döpfner, 2020).

Band 4: SELBST-Familienprobleme (Rademacher & Döpfner, in Vorbereitung)

SELBST-Familienprobleme greift Beziehungsstörungen zwischen dem Jugendlichen und weiteren Familienmitgliedern auf, die sich zumeist als chronifizierte Streitigkeiten und Konflikte oder partielle Kontaktabbrüche äußern können. Diese werden häufig aufrechterhalten durch ungünstige intrafamiliäre Strukturen (z.B. starker Jugendlicher – schwache Mutter), durch verzerrte Grundannahmen bei einzelnen Familienmitgliedern, durch ungünstige Konfliktlösestrategien oder durch inadäquate Kommunikationsformen. In einer Pilotstudie konnte eine deutliche Verminderung der Problematik im Verlauf der Therapie nachgewiesen werden (Rademacher et al., 2017).

Band 5: SELBST-Selbstwertprobleme (Schreiter & Döpfner, in Vorbereitung)

SELBST- Selbstwert, Affekt- und Aktivitätsprobleme thematisiert ein Konglomerat aus negativem Selbstwert, affektiven Regulationsproblemen, die zwischen gereiztem und depressivem Affekt wechseln können sowie Aktivitätsproblemen, die sich hauptsächlich in verminderten Aktivtäten abbilden. In einer Pilotstudie konnte eine deutliche Verminderung der Problematik im Verlauf der Therapie nachgewiesen werden (Schreiter, 2010).

Wichtige Links
Zu den publizierten Büchern auf hogrefe.de
Grundlagen der Selbstmanagementtherapie bei Jugendlichen
Leistungsprobleme im Jugendalter
Gleichaltrigenprobleme im Jugendalter
Forschungsgruppe SELBST

Weiterführende Literatur
Rademacher, C., Walter, D., & Döpfner, M. (2002). SELBST - ein Therapieprogramm zur Behandlung von Jugendlichen mit Selbstwert-, Aktivitäts- und Affekt-, Leistungs- und Beziehungsstörungen. Kindheit und Entwicklung, 11, 107-118.

Rademacher, C., Hautmann, C. & Döpfner, M. (2017). Behandlung von Eltern-Jugendlichen-Konflikten nach dem Therapieprogramm für Jugendliche mit Selbstwert-, Leistungs- und Beziehungsstörungen (SELBST) - Konzeption und Ergebnisse einer Pilotstudie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 45, 283-294. doi: 10.1024/1422-4917/a000440

Schmitt, E. (2010). Konzeption und Evaluation eines Therapiemanuals nach dem Selbstmanagement-Ansatz zur Behandlung von Gleichaltrigenbeziehungs-störungen im Jugendalter. Dissertation, Medizinische Fakultät der Universität zu Köln.

Schreiter, T. (2016) Konzeption und Evaluation eines kognitiv-behavioralen Therapiemanuals zur Behandlung von Selbstwert-, Aktivitäts- und Affektproblemen im Jugendalter. Dissertation, Medizinische Fakultät der Universität zu Köln.

Walter, D. & Döpfner, M. (2006). Die Behandlung von Jugendlichen mit Leistungsstörungen mit dem SELBST-Programm - Kurzzeiteffekte. Verhaltenstherapie, 16, 257-265.

Walter, D. & Döpfner, M. (2007a). Die Behandlung von Jugendlichen mit Leistungsstörungen mit dem Therapieprogramm SELBST – Konzept und Kasuistik. Kindheit und Entwicklung, 16, 163-170.

Walter, D. & Döpfner, M. (2007b). Die Behandlung von Jugendlichen mit Leistungsstörungen mit dem Therapieprogramm SELBST- Konzept und Stabilität der Veränderungen während der Therapie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 35, 281-290.

STARK - Supportive Therapie zur Aktivierung von Ressourcen bei Kindern und Jugendlichen
Grafik: AKiP

Die Supportive Therapie zur Aktivierung von Ressourcen bei Kindern und Jugendlichen (STARK) ist ein Therapieprogramm, das zur ressourcenfokussierten Therapie von Kindern entwickelt worden ist. Ressourcenfokussierte Behandlung stellt neben der problemfokussieten Therapie eine zweite wichtige Säule in der multimodalen Therapie von Kindern und Jugendlichen dar. Abbildung 1 zeigt das Konzept des Therapieprogramms STARK, das sowohl patientenzentrierte als auch elternzentrierte und familienzentrierte Interventionen enthält. Nach einer ressourcenorientierten Diagnostik werden ressourcenorientierte Interventionen zur Erarbeitung eines Zielmodells und zum Beziehungs- und Motivationsaufbau durchgeführt. Die nachfolgenden kind-, eltern- und familienzentrierten Interventionen werden bei bestimmten Indikationen durchgeführt.

Die Wirksamkeit von STARK wird gegenwärtig in verschiedenen Studien jeweils im Vergleich zu problemfokussierten Interventionen bei folgenden Patientengruppen durchgeführt:

  • Kinder mit sozialen Angststörungen
  • Kinder mit aggressivem Verhalten
  • Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen

Publikationen zu STARK
Döpfner, M. (2007). Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter. In C. Reimer, Eckert, J., Hautzinger, M. & Wilke, E. (Hrsg.), Psychotherapie. Ein Lehrbuch für Ärzte und Psychologen (3. vollst. neu bearb. Aufl., S. 614-629). Berlin: Springer.

Döpfner, M. (2009). Psychotherapieforschung. In S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 3: Störungen im Kindes- und Jugendalter. (S. 159 - 179). Berlin: Springer-Verlag.

Viefhaus, P., Feldhausen, M., Görtz-Dorten, A., Volk, H., Döpfner, M., & Woitecki, K. (2019). A new treatment for children with Chronic Tic Disorders - Resource Activation. Psychiatry Research, 273, 662-671.

THAU - Therapieprogram für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen - Elterntraining

Beschreibung folgt.

THAV - Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten
Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2019a). Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) (2. überarbeitete und erweiterte Aufl.) Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag
Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2019b). Materialsatz zum Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV). (2. erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag

Kurzbeschreibung
Das Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) stellt ein umfassendes Behandlungspaket zur multimodalen Behandlung von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren mit aggressivem Verhalten besonders gegenüber Gleichaltrigen dar und wurde in mehreren Kontrollgruppenstudien in den letzten Jahren evaluiert. THAV wurde in seiner ersten Fassung 2010 publiziert und hat sich mittlerweile zum Standard in der Therapie von Kindern mit Störungen des Sozialverhaltens entwickelt und wird in den Leitlinien der AWMF zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Störungen des Sozialverhaltens als evidenzbasiertes Therapieprogramm empfohlen.

Mit der zweiten Auflage liegt eine umfassende Überarbeitung und Erweiterung des Therapieprogrammes vor, in der THAV um Bausteine zur Behandlung von Kindern mit begrenzten prosozialen zwischenmenschlichen Beziehungs- und emotionalen Reaktionsmustern und bei Kindern mit Störungen der Affektregulation erweitert. Zudem werden in den einzelnen Modulen nun auch Verweise zur zusätzlichen Einsatzmöglichkeit des Sozialen computerunterstützten Trainings (ScouT) (Görtz-Dorten & Döpfner, 2015) als optionalem Therapiebestandteil gegeben. Zur Unterstützung der Therapieaufgaben wird zusätzlich die App-unterstützte Therapie-Arbeit für Kinder (AUTHARK) (Görtz-Dorten & Döpfner, 2019c; www.authark.de) eingeführt. Sie kann den Transfer in den Alltag der Kinder erleichtern und die Motivation der Kinder zur Durchführung der Therapieaufgaben erhöhen.
Die Inhalte sowie die Anwendung von THAV werden auf der etraining-Plattform von AKiP demonstriert.
In mehreren Analysen einschließlich einer randomisierten Kontrollgruppenstudie konnten deutliche Effekte der Behandlung mit THAV im Vergleich zu einer vorgeschalteten Diagnostikphase als auch zu einer alternativen Intervention mit pädagogischen Spielgruppen nachgewiesen werden. (Görtz-Dorten et al., 2016, 2019). Darüber hinaus untersuchen Mediationsanalysen die Wirkmechanismen von THAV (Katzmann et al., 2018a,b)

Aktuelle Studien sind der website zur Forschungsgruppe THAV zu entnehmen.

Wichtige Links
Zum Therapieprogramm
Zu den THAV-Materialien
Etraining-Plattform
Forschungsgruppe THAV

Weiterführende Literatur
Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2010). Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK). Göttingen: Hogrefe.

Goertz-Dorten, A., Benesch, C., Hautmann, C., Berk-Pawlitzek, E., Faber, M., Lindenschmidt, T., Stadermann, R., Schuh, L. & Doepfner, M. (2017). Efficacy of an individualized social competence training for children with Oppositional Defiant Disorders / Conduct Disorders. Psychotherapy Research 27, 326-337. doi: 10.1080/10503307.2015.1094587

Goertz-Dorten, A., Benesch, C., Berk-Pawlitzek, E., Faber, M., Hautmann, C., Hellmich, M., Lindenschmidt, T., Schuh, L., Stadermann, R., & Doepfner, M. (2019). Efficacy of an individualized social competence training for children with oppositional defiant disorders / conduct disorders: a randomized controlled trial with an active control group. European Child & Adolescent Psychiatry, 28, 165-175. doi: 10.1007/s00787-018-1144-x

Katzmann, J., Görtz-Dorten, A., Hautmann, C. & Döpfner, M. (2018a). Social skills training and play group intervention for children with oppositional defiant disorders / conduct disorder: Mediating mechanisms in a head-to-head comparison. Psychotherapy Research. doi: 10.1080/10503307.2018.1425559

Katzmann, J., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2018b). Child-based treatment of oppositional defiant disorder: Mediating effects on maternal depression, anxiety and stress. European Child and Adolescent Psychiatry 27, 1181-1192. doi: 10.1007/s00787-018-1181-5.

THAZ - Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen
Büch, H. & Döpfner, M. (2012). Soziale Ängste, Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ), Band 2. Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe Verlag
Suhr-Dachs, L. & Döpfner, M. (2015). Leistungsängste, Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ), Band 1. (2. überarb. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe

Das Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ), herausgegeben von Manfred Döpfner und Lydia Dachs, ist ein umfassendes Behandlungspaket zur multimodalen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Angst- und Zwangsstörungen. Die Entwicklung und Evaluation des Therapieprogramms THAZ ist eine wichtige Aufgabe der AKiP-Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Internalen Störungen. Ziel dieser Bemühungen ist es, in der Praxis gut anwendbare und erprobte Interventionen für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen zur Verfügung zu stellen.

THAZ ist der multimodalen Psychotherapie verpflichtet, die patienten- und umfeldzentrierte Interventionen miteinander verbindet. Patientenzentrierte Interventionen bilden den Kern der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen, zumindest bei älteren Kindern und bei Jugendlichen. In dem Therapieprogramm THAZ werden die patientenzentrierten Verfahren in einzelnen Behandlungsbausteinen eingesetzt. Sie werden grob unterteilt in.

  • kognitive Interventionen (einschließlich Psychoedukation)
  • emotional-physiologische Interventionen (einschließlich Exposition)
  • behaviorale Interventionen

Bei den umfeldzentrierten Interventionen lassen sich familienzentrierte Verfahren von Kindergarten- und schulzentrierten Verfahren unterscheiden. Obwohl die patientenzentrierten Interventionen meist im Mittelpunkt der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen stehen, gewinnen Interventionen, die das familiäre, aber auch das weitere Umfeld mit einbeziehen, zunehmend an Bedeutung und dies nicht nur bei jüngeren Kindern. Das Therapieprogramm THAZ bezieht daher auch familien- und  kindergarten- bzw. schulzentrierte Interventionen mit ein.

Das Therapieprogramm THAZ ist modular aufgebaut und beschreibt in einzelnen Behandlungsbausteinen differenziert die verschiedenen symptomorientierten Interventionen. Darüber hinaus wird auch die Behandlung komorbider Probleme und Störungen angesprochen, die sowohl Ursachen als auch Folgen der Angst- oder Zwangssymptomatik sein können.

Das Programm ist mit fünf Bänden konzipiert:

  • Band 1: Leistungsängste (Suhr-Dachs & Döpfner, 2015)
  • Band 2: Soziale Ängste (Büch & Döpfner, 2011)
  • Band 3: Zwänge (in Vorbereitung)
  • Band 4: Spezifische Phobien (in Vorbereitung)
  • Band 5: Trennungsängste (in Vorbereitung)

Band 1: THAZ-Leistungsängste (Suhr-Dachs & Döpfner 2015)

Band 1 beschreibt die Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Leistungsängsten. Nach einer Übersicht über den Stand der Forschung wird die Diagnostik von Leistungsängsten dargestellt. Die multimodale Therapie umfasst patientenzentrierte sowie familien- und umfeldzentrierte Interventionen, deren Behandlungskomponenten die kognitive, die emotional-physiologische und auch die behaviorale Ebene von Leistungsängsten ansprechen. Das Programm enthält umfangreiche Materialien, die zur Diagnostik und Therapie eingesetzt werden können. Die Wirksamkeit des Behandlungsprogramms konnte in einer Studie belegt werden. In der Neuauflage wurden aktuelle Ergebnisse zur Erforschung von Leistungsängsten berücksichtigt. Die umfangreichen Arbeitsmaterialien liegen nun zum direkten Ausdrucken auf einer CD-ROM vor.

Band 2: THAZ-Soziale Ängste (Büch & Döpfner 2011)

Band 2 beschreibt die Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit sozialen Ängsten im Alter von etwa 8 bis 13 Jahren. Das Modul besteht aus Bausteinen zu kognitiven, behavioralen und emotional-physiologischen Interventionen die in der Einzeltherapie eingesetzt und je nach Manifestation der Störung individuell auf das Kind zugeschnitten werden können. Dabei werden am Anfang der Behandlung die jeweiligen Problembereiche exploriert sowie spezifische Behandlungsziele festgelegt. Anschließend können aus den Bausteinen einzelne Behandlungstechniken zur Erreichung der Therapieziele ausgewählt werden. Dabei wird situationsgeleitet vorgegangen: Im Gegensatz zu anderen Therapieprogrammen sollen die einzelnen Interventionen nicht Baustein für Baustein durchgeführt werden, sondern es werden die individuell für den Patienten als problematisch erarbeiteten Situationen schrittweise eingeübt. So wird für jede schwierige Situation analysiert, welche Interventionen aus den Bausteinen zur Bewältigung notwendig sind. Hat ein Kind beispielsweise dysfunktionale Kognitionen in einer sozialen Situation, so sollten diese für diese Situation hinterfragt und bearbeitet werden. Sind zusätzlich soziale Kompetenzdefizite auf der Verhaltensebene vorhanden, so sollten auch diese in Rollenspielen verbessert werden usw. Eine weitere Besonderheit des Programms ist die intensive Einbeziehung von Bezugspersonen, für die auch umfangreiche Materialien entwickelt wurden. Die Wirksamkeit des Programms wurde in einer Pilotstudie geprüft (Büch & Döpfner, 2011).

Wichtige Links
Zu den publizierten Büchern auf hogrefe.de
THAZ-Leistungsängste
THAZ-Soziale Ängste
Zur Forschungsgruppe THAZ

Publikationen zum Therapieprogramm THAZ
Adam, J., Goletz, H., Mattausch, S.-K., Plueck, J., & Doepfner, M. (2019). Psychometric evaluation of a parent-rating and self-rating inventory for pediatric obsessive-compulsive disorder. German OCD Inventory for Children and Adolescents (OCD-CA). Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health 13:25 doi: https://doi.org/10.1186/s13034-019-0286-z

Beig, I., Döpfner, M., Goletz, H., Plück, J., Dachs, L., Kinnen, C., & Walter, D. (2017). Alltagswirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen in einer Ausbildungsambulanz. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 45, 219-235. doi: 10.1024/1422-4917/a000416

Büch, H. & Döpfner, M. (2011). Behandlung sozialer Ängste im Kindesalter mit einem individualisierten kognitiv-behavioralen Therapieprogramm (THAZ - Soziale Ängste). Konzeption und Ergebnisse einer Pilotstudie. Verhaltenstherapie, 21, 41-47.

Büch, H., Döpfner, M., & Petermann, U. (2015). Soziale Ängste und Leistungsängste.  Leitfaden Kinder  und Jugendpsychotherapie, Band 20. Göttingen: Hogrefe.

Döpfner, M. (2000). Diagnostik und funktionale Analyse von Angst- und Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen - Ein Leitfaden. Kindheit und Entwicklung, 9, 143-160.

Döpfner, M., Breuer, U., Hastenrath, B. & Goletz, H. (2007). Wirksamkeit und Langzeitstabilität verhaltenstherapeutischer Interventionen bei Jugendlichen mit Zwangsstörungen. Kindheit und Entwicklung 16, 129-138.

Döpfner, M. & Goletz, H. (2008). Zwangsstörungen. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der klinischen Kinderpsychologie (6. Aufl., S. 413-426). Göttingen: Hogrefe.

Döpfner, M., Schnabel, M., Goletz, H. & Ollendick, T. (2006). Phobiefragebogen für Kinder und Jugendliche (PHOKI). Göttingen: Hogrefe.

Duda-Kirchhof, K., & Döpfner, M. (2000). Therapieprogramm für Kinder und Jugendlichen mit Angststörungen - Behandlungskonzept und Behandlungseffekte. Kindheit und Entwicklung, 9, 161-170.

Goletz, H., & Döpfner, M. (2004). Die Behandlung der generalisierten Angststörung: Eine Kasuistik. Kindheit & Entwicklung, 13, 248-256.

Goletz, H. & Döpfner, M. (2007). Diagnostik von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Kindheit und Entwicklung, 16, 117-128.

Goletz, H., & Döpfner, M. (2018). Die klinische Beurteilung von Zwangssymptomen bei Kindern und Jugendlichen - Eine Studie mit der Childrens‘ Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (CY-BOCS). Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (epub ahead of print). doi: 10.1024/1422-4917/a000642

Goletz, H., Döpfner, M., & Roessner, V. (2018). Zwangsstörungen. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie, Band 25. Göttingen: Hogrefe.

Suhr-Dachs, L., & Döpfner, M. (2015). Leistungsängste, Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ), Band 1 (2. überarb. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Suhr, L., & Döpfner, M. (2000). Leistungs- und Prüfungsängste bei Kindern und Jugendlichen - Ein multimodales Therapiekonzept. Kindheit und Entwicklung, 9, 171-186.

THICS - Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen
Woitecki, K. & Döpfner, M. (2015). Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen (THICS). Göttingen: Hogrefe. Bild: Hogrefe

Kurzbeschreibung
Das THICS-Programm beschreibt die Behandlung von Tic-Störungen und verwandter Störungen im Kindes- und Jugendalter. Nach Informationen zum Störungsbild und zum diagnostischen Vorgehen stellt das Manual anwenderorientiert die Durchführung der 10 Bausteine des Behandlungsprogrammes dar. Das Therapieprogramm konzentriert sich auf die problemfokussierte Therapie der Tic-Symptomatik. Kern des Vorgehens ist das Training der Reaktionsumkehr (Habit Reversal-Training). Dieses umfasst u.a. ein Selbstwahrnehmungstraining, bei dem der Patient für seine Tics und deren Abläufe sensibilisiert wird, und ein Training der Gegenbewegung, bei dem der Patient erlernt, Gegenbewegungen zu erarbeiten, die eine Tic-Ausführung verhindern sollen. Das therapeutische Vorgehen umfasst sowohl patientenzentrierte Interventionen im Einzelsetting als auch eltern- und schulzentrierte Interventionen. Besonderer Wert wird in der Behandlung auch auf die Beziehungsgestaltung sowie auf ressourcenorientierte Ansätze gelegt. Zahlreiche Arbeitsmaterialien, die für die Durchführung des Programmes notwendig sind und die Umsetzung in der klinischen Praxis erleichtern, liegen auf einer CD-ROM bereit. Neben Tic-Symptomen kann auch die Trichotillomanie mit dem Habit Reversal-Training behandelt werden. Das Manual beschreibt die erforderlichen Anpassungen des Therapieprogramms und liefert hierzu speziell angepasste Materialien für die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Wirksamkeit von des Therapieprogramms THICS wurde in mehreren Studien belegt (Woitecki et al., 2011, 2012; Viefhaus, 2020).

Wichtige Links
Zum Therapieprogramm
Forschungsgruppe THICS

Weiterführende Literatur
Döpfner, M. (2019). Tic-Störungen. In S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 3: Psychologische Therapie bei Indikationen im Kindes- und Jugendalter. (2. Aufl., S. 659 - 673). Berlin: Springer.

Döpfner, M. (2019). Tic-Störungen. In G. W. Lauth & F. Linderkamp (Hrsg.), Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen, Praxishandbuch (4. Aufl. S. 460-466). Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., Roessner, V., Woitecki, K. & Rothenberger, A. (2010). Tic-Störungen. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie, Band 13. Göttingen: Hogrefe.

Döpfner, M., Roessner, V., Woitecki, K. & Rothenberger, A. (2010). Ratgeber Tics. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Ratgeber Kinder- und Jugendpsychotherapie, Band 13. Göttingen: Hogrefe.

Döpfner, M. & Rothenberger, A. (2007). Tic- und Zwangsstörungen. Kindheit und Entwicklung, 16, 75 - 95.

Döpfner, M. & Rothenberger, A. (2007). Behavior therapy in tic-disorders with co-existing ADHD. European Child & Adolescent Psychiatry (supplement I), 16 Suppl 1, 89-99.

Döpfner, M. & Rothenberger, A. (2008). Tic-Störungen. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der klinischen Kinderpsychologie (6. Aufl., S. 311 - 326). Göttingen: Hogrefe.

Viefhaus, P., Feldhausen, M., Görtz-Dorten, A., Volk, H., Döpfner, M., & Woitecki, K. (2020). Efficacy of  habit reversal training in children with chronic tic disorders: a within-subject analysis. Behavior Modification 44, 114-136. doi: 10.1177/0145445518796203

Woitecki, K., & Döpfner, M. (2011). Die Wirksamkeit der Reaktionsumkehr-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Tic- und Tourette-Störungen - eine Pilotstudie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 39, 387–397.

Woitecki, K., & Döpfner, M. (2012). Tic-Störungen. In G. Meinlschmidt, S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 4: Materialien für die Psychotherapie (S. 629-636). Berlin: Springer.

Woitecki, K., & Döpfner, M. (2012). Veränderung komorbider Symptome und subjektiver Beeinträchtigung bei einer Reaktionsumkehr-Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Tic-Störungen – eine Pilotstudie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 40, 181-190.

THOP - Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten
Kinnen, C., Halder, J. & Döpfner, M. (2016b). THOP-Elternprogramm - Arbeitsbuch für Eltern. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz.
Bild: Beltz
Döpfner, M., Kinnen, C. & Halder, J. (2016a). THOP-Elternprogramm - Manual für Gruppenleiter. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz. Bild: Beltz
Döpfner, Schürmann & Frölich (2019): Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP). (6. Aufl.). Weinheim: Beltz. Bild: Beltz

Kurzbeschreibung
Das Therapieprogramm THOP ist in mehr als 20 Jahren im deutschsprachigen Raum zum Standard in der Verhaltenstherapie von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und oppositionellen Verhaltensstörungen geworden. Das Therapieprogramm ist zur Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und/ oder oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten im Alter von etwa drei bis zwölf Jahren geeignet. Im Anschluss an eine umfassende Diagnostik ermöglicht das Programm eine Therapie, die an den individuellen Verhaltensproblemen des Kindes in der Familie und im Kindergarten bzw. in der Schule ausgerichtet ist. Gemeinsam mit Eltern und Kind bzw. mit Erziehern / Lehrern und Kind werden Interventionen in der Familie und im Kindergarten / in der Schule entwickelt. Für die Arbeit mit dem Kind stehen ebenfalls spezifische Therapiebausteine zur Verfügung. Darüber hinaus werden für den ärztlichen Therapeuten Hinweise zur medikamentösen Therapie von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen gegeben.

In der 6. Auflage wurden die Informationen des ersten Teils über ADHS und oppositionelle Verhaltensstörungen und ihrer Therapie aktualisiert. Im Therapieprogramm wurden die diagnostischen Verfahren überarbeitet und in die Therapiebausteine wurden Hinweise zur Ergänzung der Interventionen durch die ADHS-Kids Smartphone-App und den Online ADHS-Elterntrainer (https://adhs.aok.de/zum-adhs-elterntrainer/) aufgenommen. Diese digitalen Hilfsprogramme können vor allem die Umsetzung der mit den Eltern erarbeiteten Interventionen im Alltag unterstützen. Die Inhalte sowie die Anwendung von THOP werden auf der etraining-Plattform von AKiP demonstriert.

Das THOP-Elterngruppenprogramm, basiert auf dem THOP-Manual für Einzeltherapien und setzt die Interventionen im Gruppenformat im Rahmen von Elterngruppen um. Für die Gruppenleiter wurde ein Manual entwickelt für die Eltern liegt ein Arbeitsbuch vor. Das Gruppentraining für Eltern besteht aus 8 Doppelstunden. Anhand einer umfangreichen, ansprechend illustrierten PowerPoint-Computerpräsentation bekommen die Eltern vom Gruppenleiter die wichtigsten Informationen zum Verhalten ihres Kindes. Ihnen werden die Prinzipien einer ADHS-Therapie erläutert sowie die wesentlichen Erziehungsmaßnahmen, wie Loben oder Grenzen setzen, vermittelt

Das Therapieprogramm THOP hat sich sowohl in der Einzeltherapie als auch in der Gruppentherapie in mehreren Therapiestudien verschiedener Forschungsgruppen als wirkungsvoll erwiesen (z.B. Döpfner et al., 2004, Hautmann et al., 2018; Jans et al., 2015) und die Stabilität der Therapie-Effekte ist gut belegt (z.B. Döpfner et al., 2015, 2016; 2020). THOP wird in den Leitlinien der AWMF zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Störungen des Sozialverhaltens und mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen als evidenzbasiertes Therapieprogramm empfohlen. Aktuelle Studien sind der Website zur Forschungsgruppe THOP zu entnehmen.

Wichtige Links
Zum Therapieprogramm THOP
Zum THOP-Elterngruppenprogramm (Manual)
Zum THOP-Elterngruppenprogramm (Arbeitsbuch für Eltern)

Weiterführende Literatur
Döpfner, M., Breuer, D., Schurmann, S., Wolff Metternich, T., Rademacher, C., & Lehmkuhl, G. (2004). Effectiveness of an adaptive multimodal treatment in children with Attention-Deficit Hyperactivity Disorder – global outcome. European Child and Adolescent Psychiatry, 13 Suppl 1, I117-129. doi: 10.1007/s00787-004-1011-9

Döpfner, M., Ise, E., Wolff Metternich-Kaizman, T., Schürmann, S., Rademacher, C., & Breuer, D. (2015). Adaptive multimodal treatment for children with attention-deficit-/hyperactivity disorder: An 18 month follow-up. Child Psychiatry and Human Development, 46(1), 44-56. doi: 10.1007/s10578-014-0452-8

Döpfner, M., Ise, E., Breuer, D., Rademacher, C., Wolff Metternich-Kaizman, T., & Schürmann, S. (2020). Long-term course after adaptive multimodal treatment for children with ADHD: An 8-year follow-up. Journal of Attention Disorders, 24, 145-162. doi: 10.1177/1087054716659138

Döpfner, M. & Schürmann, S. (2017). Wackelpeter und Trotzkopf. Hilfen für Eltern bei ADHS-Symptomen, hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten (5. überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Hautmann, C., Döpfner, M., Katzmann, J., Schürmann, S., Wolff Metternich-Kaizman, T., Jaite, C., Kappel, V., Geissler, J., Warnke, A., Jacob, C., Hennighausen, K., Haack-Dees, B., Schneider-Momm, K.,

Philipsen, A., Matthies, S., Rösler, M., Retz, W., Gontard, A. v., Sobanski, E., Alm, B., Hohmann, S., Häge, A., Poustka, L., Colla, M., Gentschow, L., Freitag, C. M., Becker, K., & Jans, T. (2018). Sequential treatment of ADHD in mother and child (AIMAC study): importance of the treatment phases for intervention success in a randomized trial BMC Psychiatry. doi: 10.1186/s12888-018-1963-9

Jans, T., Jacob, C., Warnke, A., Zwanzger, U., Groß‐Lesch, S., Matthies, S., Borel, P., Hennighausen, K., Haack‐Dees, B., Rösler, M., Retz, W., von Gontard, A., Hänig, S., Sobanski, E., Alm, B., Poustka, L., Hohmann, S., Colla, M., Gentschow, L., Jaite, C., Kappel, V., Becker, K., Holtmann, M., Freitag, C., Graf, E., Ihorst, G., & Philipsen, A. (2015). Does intensive multimodal treatment for maternal ADHD improve the efficacy of parent training for children with ADHD? A randomized controlled multicenter trial. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 56(12), 1298-1313. doi: 10.1111/jcpp.12443

Wackelpeter & Trotzkopf – Selbsthilfe für Eltern
Kinnen, C., Rademacher, C., & Döpfner, M. (2015). Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät. Wie Eltern und Jugendliche Konflikte gemeinsam lösen können. Weinheim: Beltz. Bild: Beltz
Döpfner, M. & Schürmann, S. (2017). Wackelpeter & Trotzkopf - Hilfen bei ADHS-Symptomen, hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten (5. überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz. Bild: Beltz

Die Selbsthilfe-Bücher für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit ADHS sind auf der Grundlage der Therapieprogramme entwickelt worden und die Wirksamkeit angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit diesem Störungsbild wurde in mehreren Studien belegt.

Wackelpeter & Trotzkopf (Döpfner & Schürmann, 2017)

Wackelpeter & Trotzkopf ist ein Buch für Eltern von Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen oder oppositionellen Verhaltensstörungen im Alter von etwa drei bis zwölf Jahren. Es lehnt sich an das Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP; Döpfner et al., 2019) an und besteht aus vier Teilen.

  • Im ersten Teil des Buches finden die Eltern Antworten auf Fragen, die sich viele Eltern von hyperkinetischen und oppositionellen Kindern stellen. Die Eltern werden über die Problematik, die Ursachen, den Verlauf und vor allem die Hilfsmöglichkeiten aufgeklärt. 
  • Der zweite Teil enthält einen Elternleitfaden, der in 14 Stufen schrittweise Möglichkeiten zur Verminderung der Verhaltensprobleme in der Familie aufzeigt. 
  • Der dritte Teil ergänzt den Elternleitfaden durch weitere konkrete Anwendungsbeispiele, in denen typische Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten beschrieben sind, z.B.: Was mache ich, wenn sich mein Kind nicht alleine beschäftigen kann? Wie löse ich den täglichen Hausaufgaben-Krieg? 
  • Der vierte Teil enthält Arbeitsblätter und Memo-Karten, die bei der Umsetzung des Elternleitfadens hilfreich sind.

Das Buch kann auf dreierlei Weise eingesetzt werden:

  • zur Information der Eltern über die Problematik und die Hilfsmöglichkeiten; 
  • als ein Selbsthilfeprogramm für Eltern; 
  • im Rahmen der Behandlung des Kindes bei einem Arzt oder Psychotherapeuten. 

Das Buch ist auch in koreanischer und rumänischer Sprache erschienen.

Wackelpeter & Trotzkopf ist der bislang einzige deutschsprachige Elternratgeber, dessen Wirksamkeit als Selbsthilfe-Manual empirisch untersucht und belegt worden ist (Kierfeld et al., 2006, 2013; Ise et al., 2014). Auf der Grundlage des Buches wurden weitere Selbsthilfematerialien entwickelt, die sich in mehreren Studien als wirkungsvoll erwiesen haben (Döpfner et al., 2018; Dose et al., 2016, 2020a,b; Hautmann et al., 2018; Katzmann et al., 2017; Mokros et al., 2015). 

Zusätzlich wurde eine Selbsthilfe-App entwickelt (ADHS-Kids), welche die Umsetzung von Interventionen im Alltag unterstützt (Döpfner, 2016).

Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät (Kinnen et al., 2015)

Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät ist ein Buch für Eltern von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen oder expansiven Verhaltensproblemen. Es stellt eine Fortsetzung des Selbsthilfebuches Wackelpeter & Trotzkopf dar. Ziel dieses Buches ist es, Eltern von Jugendlichen, die unter Selbststeuerungsproblemen leiden, zu unterstützen, die vielfältigen Konflikte gemeinsam mit ihren Kindern zu entschärfen. Zusätzlich zum Elternprogramm werden Hintergrundinformationen und Wissenswertes zu ADHS und ihrer Therapie dargestellt.

Das Buch und besteht aus vier Teilen.

  • Im ersten Teil des Buches finden die Eltern Antworten auf Fragen, die sich viele Eltern von Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) oder anderen expansiven Verhaltensproblemen stellen. Die Eltern werden über die Problematik, die Ursachen, den Verlauf und vor allem die Hilfsmöglichkeiten aufgeklärt. 
  • Der zweite Teil enthält einen Elternleitfaden, der in 16 Stufen schrittweise Möglichkeiten zur Verminderung der Verhaltensprobleme in der Familie aufzeigt. 
  • Der dritte Teil ergänzt den Elternleitfaden durch weitere konkrete Anwendungsbeispiele, in denen typische Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten beschrieben sind, z.B.: Umgang mit Medien, Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum, Sexualität. 
  • Der vierte Teil enthält Arbeitsblätter und Memo-Karten, die bei der Umsetzung des Elternleitfadens hilfreich sind.

Das Buch kann auf dreierlei Weise eingesetzt werden:

  • zur Information der Eltern über die Problematik und die Hilfsmöglichkeiten; 
  • als ein Selbsthilfeprogramm für Eltern; 
  • im Rahmen der Behandlung des Kindes bei einem Arzt oder Psychotherapeuten. 

Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät ist der bislang einzige Elternratgeber, dessen Wirksamkeit als Selbsthilfe-Manual empirisch untersucht und belegt worden ist. 

Wichtige Links
Wackelpeter & Trotzkopf
Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät
Forschungsgruppe ASEP

Weiterführende Literatur
Döpfner, M. (2009). Hyperkinetische Störung und oppositionelles Trotzverhalten. In S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 3: Störungen im Kindes- und Jugendalter. (S. 429 - 452). Berlin: Springer-Verlag.

Döpfner, M. (2016) ADHS-Kids: Eltern helfen ihren hyperaktiven und trotzigen Kindern. App. Weinheim: Beltz. Download play.google.com/store/apps/details; itunes.apple.com/de/app/adhs-kids-eltern-helfen-hyperaktiven/id1148603156

Döpfner, M., Kinnen, C., & Halder, J. (2016). THOP-Elternprogramm - Manual für Gruppenleiter. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., Liebermann-Jordanidis, H., Kinnen, C., Hallberg, N., Mokros, L., Benien, N., Mütsch, A., Schürmann, S., Wolf Metternich-Kaizman, T., Hautmann, C., & Dose, C. (2018). Long-term effectiveness of guided self-help for parents of children with ADHD in routine care - an observational study. Journal of Attention Disorders (epub). doi: doi.org/10.1177/1087054718810797

Döpfner, M., Schürmann, S., & Frölich, J. (2019). Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP). (6. erweiterte Aufl.). Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., Schürmann, S., & Lehmkuhl, G. (2004). Copilul hiperactiv si incapatanat (Wackelpeter und Trotzkopf rumänische Übersetzung). Cluj-Napoca: Romanian Psychological Testing Services.

Döpfner, M., Schürmann, S., & Lehmkuhl, G. (2010). Wackelpeter und Trotzkopf (korean translation). Seoul: Hakjisa Publlisher.

Dose, C., Hautmann, C., Buerger, M., Schuermann, S., Woitecki, K., & Doepfner, M. (2016). Telephone-assisted self-help for parents of children with attention-deficit/hyperactivity disorder who have residual functional impairment despite methylphenidate treatment: A randomized controlled trial. Journal of Child Psychology and Psychiatry (epub ahead of print). doi: 10.1111/jcpp.12661

Dose, C., Waschau, F., von Wirth, E., & Döpfner, M. (2020a). The improvement of individually defined problem behaviors during a telephone-assisted self-help intervention for parents of pharmacologically treated children with ADHD. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und  Psychotherapie (epub ahead of print). doi: doi.org/10.1024/1422-4917/a000726 

Dose, C., Hautmann, C., Bürger, M., Schürmann, S., & Döpfner, M. (2020b). Negative parenting behaviour as a mediator of the effects of telephone-assisted self-help for parents of pharmacologically treated children with attention-deficit/hyperactivity disorder. European Child & Adolescent Psychiatry (epub ahead of print). doi: doi.org/10.1007/s00787-020-01565-w

Hautmann, C., Dose, C., Duda-Kirchhof, K., Greimel, L., Hellmich, M., Imort, S., Katzmann, J., Pinior, J., Scholz, K., Schürmann, S., Wolff Metternich-Kaizman, T. & Döpfner, M. (2018). Behavioral versus nonbehavioral guided self-help for parents of children with externalizing disorders in a randomized controlled trial. Behavior Therapy 49, 951 - 965. doi: doi.org/10.1016/j.beth.2018.02.002

Ise, E., Kierfeld, F., & Döpfner, M. (2015). One-year follow-up of guided self-help for parents of preschool children with externalizing behaviour. The Journal of Primary Prevention, 36, 33-40. doi: 10.1007/s10935-014-0374-z

Katzmann, J., Hautmann, C., Greimel, L., Imort, S., Pinior, J., Scholz, K., & Döpfner, M. (2017). Behavioral and non-directive guided self-help for parents of children with externalizing behavior:  Mediating mechanism in a head-to-head comparison. Journal of Abnormal Child Psychology, 45, 719 - 730. doi: 10.1007/s10802-016-0195-z

Kierfeld, F. & Döpfner, M. (2006). Bibliotherapie als Behandlungsmöglichkeit bei Kindern mit externalen Verhaltensstörungen. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 34, 377-386.

Kierfeld, F., Ise, E., Hanisch, C., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2013). Effectiveness of telephone-assisted parent-administered behavioural family Intervention for preschool children with externalizing problem behaviour: A randomized controlled trial. European Child and Adolescent Psychiatry, 22, 553-565. doi: 10.1007/s00787-013-0397-7

Kinnen, C., Halder, J., & Döpfner, M. (2016). THOP-Elternprogramm - Arbeitsbuch für Eltern. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz.

Mokros, L., Benien, N., Mütsch, A., Kinnen, C., Schürmann, S., Wolf Metternich-Kaizman, T., Breuer, D.,

Hautmann, C., Ravens-Sieberer, U., Klasen, F., & Döpfner, M. (2015). Angeleitete Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung: Konzept, Inanspruchnahme und Effekte eines bundesweitern Angebotes – eine Beobachtungsstudie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 43, 275-288. doi: 10.1024/1422-4917/a000348

Schürmann, S., & Döpfner, M. (2010). Psychoedukation. In H.-C. Steinhausen, A. Rothenberger & M. Döpfner (Hrsg.), Handbuch ADHS. Grundlagen, Klinik, Therapie und Verlauf der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (S. 258-271). Stuttgart: Kohlhammer.

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