Diagnostische Verfahren

Die Entwicklung und Evaluation psychodiagnostischer Verfahren ist ein wesentlicher Schwerpunkt der AKiP-Forschung. Auf dieser Seite finden Sie die von Mitarbeitern dieses Instituts publizierten und die in Vorbereitung befindlichen psychodiagnostischen Verfahren.

BPM: Kurzfragebogen zum Problem-Monitoring bei Kindern und Jugendlichen
Döpfner, M., Breuer, D., Plück, J., Rodenacker, K. für die Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist. (2019). BPM. Kurzfragebogen zum Problem-Monitoring bei Kindern und Jugendlichen. Deutschsprachige Fassungen des Brief Problem Monitor von Thomas M. Achenbach. Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Die Kurzfragebogen zum Problem-Monitoring bei Kindern und Jugendlichen erfassen emotionale und Verhaltensprobleme im Eltern-, Lehrer- und (ab dem Alter von 11 Jahren) im Selbsturteil Jugendlicher. Sie sind die deutschsprachigen Fassungen des Brief Problem Monitor von Thomas M. Achenbach und stellen Kurzfassungen der Schulalter-Formen der Child Behavior Checkliste (CBCL/6-18R, TRF/6-18R und YSR/11-18R) dar.

Die Fragebogen dienen vor allem der Verlaufskontrolle, beispielsweise im Rahmen von therapeutischen Interventionen; sie können aber auch als Screeninginstrumente eingesetzt werden. Sie liegen in drei Versionen vor:

  • Kurzfragebogen für Eltern zu Problemen von Kindern und Jugendlichen (BPM-P/6–18)
  • Kurzfragebogen für Lehrer zu Problemen von Kindern und Jugendlichen (BPM-T/6–18)
  • Kurzfragebogen für Jugendliche zu Problemen (BPM-Y/11–18)

Die 18 bzw. 19 Items werden zu drei Subskalen (Internale Probleme, Externale Probleme, Aufmerksamkeitsprobleme) und einer Gesamtskala (Gesamtprobleme) zusammengefasst.

Reliabilität, Validität und Normierung

Die internen Konsistenzen sind befriedigend bis gut. Die Faktorenstruktur konnte mittels konfirmatorischer Faktorenanalysen bestätigt werden. Zwischen den korrespondierenden Skalen der BPM-Fragebogen und der Schulalter-Formen der Child Behavior Checkliste (CBCL/6-18R, TRF/6-18R und YSR/11-18R) zeigten sich erwartungskonforme Zusammenhänge. Die diskriminante Validität der Skalen wurde ebenfalls bestätigt. Es liegen sowohl repräsentative Normdaten als auch Normen auf der Basis einer Klinikstichprobe vor.

Weitere Literatur

Döpfner, M., Plück, J., Kinnen, C. für die Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist. (2014). Manual deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach. Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, (CBCL/ 6-18R), Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (TRF/6-18R), Fragebogen für Jugendliche (YSR/11-18R). Göttingen: Hogrefe

Rodenacker, K., Plück, J., & Döpfner, M. (2015). Fragebogen zum Problem-Monitoring für Eltern, Lehrer und Jugendliche - eine deutsche Fassung des Brief Problem Monitor (BPM): Konstruktion, Reliabilität und Validität. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 197-206.

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BPM - Kurzfragebogen zum Problem-Monitoring bei Kindern und Jugendlichen

Forschungsgruppe CBCL AKiP Uniklinik Köln

CASCAP-D: Psychopathologisches Befund-System für Kinder und Jugendlich: Befundbogen, Glossar und Explorationsleitfaden
Döpfner, Berner, Flechtner, Lehmkuhl & Steinhausen (1998). Psychopathologisches Befund-System für Kinder und Jugendliche (CASCAP-D): Befundbogen, Glossar und Explorationsleitfaden. Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Das Psychopathologische Befund-System für Kinder und Jugendliche dient der klinischen Beurteilung einzelner psychopathologischer Merkmale (Symptome) aufgrund eines halbstrukturierten Interviews mit dem Patienten und der begleitenden Bezugsperson sowie aufgrund der Beobachtung des Untersuchers in der Untersuchungssituation.

CASCAP-D besteht aus drei Komponenten:

  • dem Befundbogen,
  • dem Glossar und
  • dem Explorationsleitfaden.

Die in Untersuchungssituationen aktuell explorierbare und beobachtbare Symptomatik (aktuelle Befindlichkeit, aktuelles Verhalten des Patienten) unterscheidet sich häufig deutlich von der Symptomatik außerhalb der Untersuchungssituation, die durch die Exploration des Patienten und seiner Bezugspersonen erfasst wird. Deshalb wird sowohl die Symptomatik während der sechs letzten Monate (außerhalb der Untersuchungssituation) als auch die aktuelle Symptomatik während der Untersuchung getrennt beurteilt.

CASCAP-D umfasst 98 psychopathologische Merkmale, die in 13 Merkmalsbereichen zusammengefasst sind. Die Ausprägung der einzelnen Merkmale wird anhand einer vierstufigen Skala (3 = stark, 2 = deutlich, 1 = leicht, 0 = nicht vorhanden) beurteilt, oder das Merkmal wird als nicht beurteilbar (9 = nicht bekannt) eingeschätzt. Ganze Merkmalsbereiche können global als unauffällig (0=nicht vorhanden) oder als nicht beurteilbar (9=nicht bekannt) dokumentiert werden. In diesem Fall entfällt die Beurteilung der einzelnen Merkmale dieses Moduls.

  Merkmalsbereiche Anzahl der Merkmale
1 Interaktion 8
2 Regelbezogenes Verhalten 8
3 Entwicklungsstörungen 8
4 Aktivität und Aufmerksamkeit 4
5 Psychomotorik 4
6 Angst 7
7 Zwang 2
8 Stimmung und Affekt 11
9 Essverhalten 6
10 Körperliche Beschwerden 11
11 Denken und Wahrnehmung 13
12 Gedächtnis, Orientierung und Bewusstsein 3
13 Andere 13
  Gesamt 98

Reliabilität, Validität und Normierung

Untersuchungen der Faktorenstruktur ergaben mehre Dimensionen, die sich auch als intern konsistent erwiesen haben.

Weitere Literatur

Döpfner, M., Berner, W., Schwitzgebel, P. & Lehmkuhl, G. (1994). Dimensionen psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen auf der Basis klinischer Beurteilungen. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 22, 299-317.

Döpfner, M., Lehmkuhl, G., Berner, W., Flechtner, H., Schwitzgebel, P., von Aster, M. & Steinhausen, H.C. (1993) Die Psychopathologische Befund-Dokumentation: Ein Verfahren zur Beurteilung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie 21, 90-100.

Döpfner, M., Lehmkuhl, G., Berner, W., Flechtner, H., Schwitzgebel, P., von Aster, M. & Steinhausen, H.C. (1995). Die Beurteilung psychischer Störungen von Kindern und Jugendlichen anhand der Psychopathologischen Befund-Dokumentation. Kindheit und Entwicklung 4, 51-60

Döpfner, M., Wolff Metternich, T., Berner, W., Englert, E., Lenz, K., Lehmkuhl, U., Lehmkuhl, G., Poustka, F. & Steinhausen, H.C. (1997). Die psychopathologische Beurteilung von Kindern und Jugendlichen in vier kinder- und jugendpsychiatrischen Inanspruchnahmestichproben - eine multizentrische Studie. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 46, 548-565.

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Psychopathologisches Befund-System für Kinder und Jugendliche (CASCAP-D)

CBCL/TRF/YSR: Schulalterformen von CBCL, TRF und YSR
Döpfner, M., Plück, J., Kinnen, C. für die Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist. (2014). Manual deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach. Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, (CBCL/ 6-18R), Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (TRF/6-18R), Fragebogen für Jugendliche (YSR/11-18R). Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Drei Fragebogen zur Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen aus dem Schulalter sind in dem Manual zu den deutschen Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach zusammengefasst:

  • Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (CBCL/6-18R),
  • Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (TRF/6-18R)
  • Fragebogen für Jugendliche (YSR/11-18R).

Die Child Behavior Checklist (CBCL/6-18R) erfasst ein breites Spektrum an Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen Auffälligkeiten, somatischen Beschwerden sowie sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren aus Sicht der Eltern. Die beiden weitern Fragebogen TRF/6-18R und YSR/11-18R, die aus der CBCL abgeleitet wurden, erlauben eine Beurteilung der weitgehend identischen Merkmale aus Sicht von Lehrern und Jugendlichen (ab dem Alter von 11 Jahren).

Alle drei Instrumente sind mittlerweile fester Standard in der klinischen Praxis und Forschung. Die deutschsprachigen Fassungen basieren auf der letzten Revision der US-Fassungen von 2001. Bei der Auswertung aller drei Fragebogenversionen werden acht Problemskalen (Ängstlich/depressiv, Rückzüglich/depressiv, Körperliche Beschwerden, Soziale Probleme, Denk-, (Schlaf-) und repetitive Probleme, Aufmerksamkeitsprobleme, Regelverletzendes Verhalten und Aggressives Verhalten) sowie drei übergeordnete Skalen gebildet (Gesamtauffälligkeit, Internale Probleme, Externale Probleme). Zusätzlich können DSM-orientierte Skalen bestimmt werden (Affektive Symptome, Angstsymptome, Körperliche Symptome, Unaufmerksamkeits-Hyperaktivitätssymptome, Oppositionelle Verhaltenssymptome, Dissoziale Symptome).

Reliabilität, Validität und Normierung

Die internen Konsistenzen der Skalen zweiter Ordnung liegen sowohl in Klinik- als auch in Feldstichproben mit Werten für Cronbachs Alpha > .80 im guten bis sehr guten Bereich; für die Primärskalen sind die internen Konsistenzen meist zumindest befriedigend.

In internationalen Studien an repräsentativen Feldstichproben wird die Skalenbildung auch kulturübergreifend (inklusive deutsche Stichproben) bestätigt. Diese gilt auch für Klinikstichproben in den deutschen Stichproben. Bundesweit repräsentative Normdaten liegen für die CBCL/6-18R und die YSR/11-18R vor. Für die TRF/6-18R stehen Vergleichsdaten einer Großstadtstichprobe zur Verfügung. Für alle drei Fragebogenfassungen liegen zudem Normdaten (Stanine-Werte und Prozentränge) einer Klinikstichprobe vor.

Weitere Literatur (Auswahl)

Achenbach, T. M., Becker, A., Doepfner, M., Heiervang, E., Roessner, V., Steinhausen, H. C. & Rothenberger, A. (2008). Multicultural assessment of child and adolescent psychopathology with ASEBA and SDQ instruments: research findings, applications, and future directions. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 49(3), 251-275.

Döpfner, M., Kinnen, C., Weber, K., & Plück, J. (2011). Verhaltensauffälligkeiten von Grundschulkindern.  Ergebnisse zur deutschen Fassung des Lehrerfragebogens über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (TRF). Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 43, 99-107.

Döpfner, M., Plueck, J., Lehmkuhl, G., Huss, M., Lenz, K., Lehmkuhl, U., Poustka, F., Schmeck, K., Fegert, J. M. & The German CBCL Study Group (2009). Covariation, co-occurrence and epiphenomenal correlation of empirically based syndromes in children and adolescents. Psychopathology, 42, 177–184.

Döpfner, M., Breuer, D., Plück, J., Rodenacker, K., & für die Arbeitsgruppe Deutsche Child Behavior Checklist. (2019). BPM. Kurzfragebogen zum Problem-Monitoring bei Kindern und Jugendlichen. Deutschsprachige Fassungen des Brief Problem Monitor von Thomas M. Achenbach. Göttingen: Hogrefe.

Ivanova, M. Y., Achenbach, T. M., Rescorla, L. A., Bilenberg, N., Bjarnadottir, G., Denner, S., Dias, P., Dobrean, A., Doepfner, M., Esmaeili, E. M., Frigerio, A., Gudmundsson, H. S., Jusiene, R., Kristensen, S., Lecannelier, F., Leung, P. W. L., Lima, V. S., Liu, J., Lobel, S. P., Machado, B. C., Markovic, J., Paola A.Mas, Montirosso, R., Plueck, J., Pronaj, A. A., Rodrigquez, J. T., O.Rojas, P., Schmeck, K., Shahini, M., Jaime R. Silva, Ende, J. v. d., & Verhulst, F. C. (2011). Syndromes of pre-school psychopathology reported by teachers and caregivers  in 14 societies using the Caregiver-Teacher Report Form (C-TRF). Journal of Early Childhood and Infant Psychology, 7, 99 - 116.

Ivanova, M. Y., Dobrean, A., Dopfner, M., Erol, N., Fombonne, E., Fonseca, A. C., Frigerio, A., Grietens, H., Hannesdottir, H., Kanbayashi, Y., Lambert, M., Achenbach, T. M., Larsson, B., Leung, P., Liu, X., Minaei, A., Mulatu, M. S., Novik, T. S., Oh, K. J., Roussos, A., Sawyer, M., Simsek, Z., Dumenci, L., Steinhausen, H. C., Metzke, C. W., Wolanczyk, T., Yang, H. J., Zilber, N., Zukauskiene, R., Verhulst, F. C., Rescorla, L. A., Almqvist, F., Weintraub, S., Bilenberg, N., Bird, H. & Chen, W. J. (2007). Testing the 8-syndrome structure of the child behavior checklist in 30 societies. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology, 36, 405-417.

Ivanova, M. Y., Achenbach, T. M., Rescorla, L. A., Dumenci, L., Almqvist, F., Bilenberg, N., Bird, H., Broberg, A. G., Dobrean, A., Dopfner, M., Erol, N., Forns, M., Hannesdottir, H., Kanbayashi, Y., Lambert, M. C., Leung, P., Minaei, A., Mulatu, M. S., Novik, T., Oh, K. J., Roussos, A., Sawyer, M., Simsek, Z., Steinhausen, H. C., Weintraub, S., Winkler Metzke, C., Wolanczyk, T., Zilber, N., Zukauskiene, R. & Verhulst, F. C. (2007). The generalizability of the Youth Self-Report syndrome structure in 23 societies. J Consult Clin Psychol, 75(5), 729-738.

Ivanova, M. Y., Achenbach, T. M., Rescorla, L. A., Harder, V. S., Ang, R. P., Bilenberg, N., Bjarnadottir, G., Capron, C., DePauw, S. S. W., Dias, P., Dobrean, A., Doepfner, M., Duyme, M., Eapen, V., Erol, N., Esmaeili, E. M., Ezpeleta, L., Frigerio, A., Goncalves, M., Gudmundsson, H. S., Jeng, S.-F., Jusiene, R., Kim, Y.-A., Kristensen, S., Lecannelier, F., Leung, P. W. L., Liu, J., Montirosso, R., Oh, K. J., Plueck, J., Pomalima, R., Pranvera, J., Shahini, M., Silva, J. R., Simsek, Z., Sourander, A., Valverde, J., Leeuwen, K. G. V., Woo, B. S. C., Wu, Y.-T., Zubrick, S. & Verhulst, F. C. (2010). Preschool psychopathology reported by parents in 23 societies: Testing the seven-syndrome model of the Child Behavior Checklist for Ages 1.5–5. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 49, 1215-1224.

Lehmkuhl, G., Döpfner, M., Plück, J., Berner, W., Fegert, J., Huss, M., et al. (1998). Häufigkeit psychischer Auffälligkeiten und somatischer Beschwerden bei vier- bis zehnjährigen Kindern in Deutschland im Urteil der Eltern  - ein Vergleich normorientierter und kriterienorientierter Modelle. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 26, 83-96.

Plück, J., Beiling, M., Hautmann, C., Kuschel, A., Heinrichs, N., Schmeck, K. & Döpfner, M. (2013). Die Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten im Vorschulalter mit dem Elternfragebogen für Klein- und Vorschulkinder (CBCL/1½-5). Diagnostica, 59, 155-166

Rescorla, L., Achenbach, T. M., Ivanova, M. Y., Dumenci, L., Almqvist, F., Bilenberg, N., Bird, H., Chen, W., Dobrean, A., Döpfner, M., Erol, N., Fombonne, E., Fonseca, A. C., Frigerio, A., Grietens, H., Hannesdottir, H., Kanbayashi, Y., Lambert, M., Larsson, B., Leung, P., Liu, X., Minaei, A., Mulatu, M. S., Novik, T. S., Oh, K. J., Roussos, A., Sawyer, M., Simsek, Z., Steinhausen, H. C., Weintraub, S., Weisz, J., Winkler-Metzke, C., Wolanczyk, T., Yang, H. J., Zilber, N., Zukauskiene, R. & Verhulst, F. C. (2007). Behavioral and emotional problems reported by parents of children ages 6 to 16 in 31 societies. Journal of Emotional and Behavioral Disorders, 15, 129-192.

Rescorla, L., Achenbach, T. M., Ivanova, M. Y., Dumenci, L., Almqvist, F., Bilenberg, N., Bird, H., Broberg, A., Dobrean, A., Dopfner, M., Erol, N., Forns, M., Hannesdottir, H., Kanbayashi, Y., Lambert, M. C., Leung, P., Minaei, A., Mulatu, M. S., Novik, T. S., Oh, K. J., Roussos, A., Sawyer, M., Simsek, Z., Steinhausen, H. C., Weintraub, S., Metzke, C. W., Wolanczyk, T., Zilber, N., Zukauskiene, R. & Verhulst, F. (2007). Epidemiological comparisons of problems and positive qualities reported by adolescents in 24 countries. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 75, 351-358.

Rescorla, L., Achenbach, T., Ivanova, M., Harder, V., Otten, L., Bilenberg, N., Bjarnadottir, G., Capron, C., DePauw, S., Dias, P., Dobrean, A., Döpfner, M., Duyme, M., Eapen, V., Erol, N., Esmaeili, E., Ezpeleta, L., Frigerio, A., Fung, D., Gonçalves, M., Guðmundsson, H., Jeng, S.-F., Jusiene, R., Kim, Y.-A., Kristensen, S., Liu, J., Lecannelier, F., Leung, P., Machado, B. C., Montirosso, R., Oh, K.-J., Ooi, Y. P., Plück, J., Pomalima, R., Pranvera, J., Schmeck, K., Shahini, M., Silva, J., Simsek, Z., Sourander, A., Valverde, J., vanderEnde, J., VanLeeuwen, K., Wu, Y.-T., Yurdusen, S., Zubrick, S., & Verhulst, F. (2011). International comparisons of behavioral and emotional problems in preschool children: parents’ reports from 24 societies Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology, 40, 456-467. 

Rescorla, L. A., Achenbach, T. M., Ivanova, M. Y., Bilenberg, N., Bjarnadottir, G., Denner, S., Dias, P., Dobrean, A., Döpfner, M., Frigerio, A., Gonçalves, M., Guðmundsson, H., Jusiene, R., Kristensen, S., Lecannelier, F., Leung, P. W. L., Liu, J., Löbel, S. P., Machado, B. C., Markovic, J., Mas, P. A., Esmaeili, E. M., Montirosso, R., Plück, J., Pronaj, A. A., Rodriguez, J. T., Rojas, P. O., Schmeck, K., Mimoza Shahini, Silva, J. R., Ende, J. v. d., & Verhulst, F. C. (2012). Behavioral/emotional problems of preschoolers: Caregiver/teacher reports from 15 societies. Journal of Emotional and Behavioral Disorders, 20, 68-81. doi: 10.1177/1063426611434158.

Rescorla, L. A., Ginzburg, S., Achenbach, T. M., Ivanova, M. Y., Almqvist, F., Begovac, I., Bilenberg, N., Bird, H., Chahed, M., Dobrean, A., Döpfner, M., Erol, N., Hannesdottir, H., Kanbayashi, Y., Lambert, M. C., Leung, P., Minaei, A., Novik, T. S., Oh, K.-J., Petot, D., Petot, J.-M., Pomalima, R., Rudan, V., Sawyer, M., Simsek, Z., Steinhausen, H.-C., Valverde, J., van der Ende, J., Weintraub, S., Winkler-Metzke, C., Wolanczyk, T., Zhang, E. Y., Zukauskiene, R., & Verhulst, F. (2013). Cross-Informant agreement between parent-reported and adolescent self-reported problems in 25 societies. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology, 42, 262-273. doi: 10.1080/15374416.2012.717870.

Rodenacker, K., Plück, J., & Döpfner, M. (2015). Fragebogen zum Problem-Monitoring für Eltern, Lehrer und Jugendliche - eine deutsche Fassung des Brief Problem Monitor (BPM): Konstruktion, Reliabilität und Validität. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 197-206. 

Schmeck, K., Poustka, F., Döpfner, M., Plück, J., Berner, W., Lehmkuhl, G., et al. (2001). Discriminant validity of the child behaviour checklist CBCL-4/18 in German samples. European Child & Adolescent Psychiatry, 10, 240 - 247.

Wichtige Links

CBCL/6-18R, TRF/6-18R, YSR/11-18R - Deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach

Forschungsgruppe CBCL AKiP Uniklinik Köln
 

DISYPS-III: Diagnostik-System für Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter nach ICD-10 und DSM-5
Döpfner & Görtz-Dorten (2017): Diagnostik-System für psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter nach ICD-10 und DSM-5 (DISYPS-III). Bern: Hogrefe

Kurzbeschreibung

DISYPS-III ist ein Diagnostik-System zur störungsübergreifenden und störungsspezifischen Erfassung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen entsprechend den Diagnosekriterien von ICD-10 und DSM-5. Es umfasst die im Kindes- und Jugendalter wichtigsten Störungsbereiche. Dabei können psychische Störungen auf drei Beurteilungsebenen erhoben werden:

  • Zur klinischen Beurteilung liegen für alle Störungsbereiche Diagnose-Checklisten (DCL) vor.
  • Fremdbeurteilungsbogen (FBB) liegen ebenfalls für alle Störungsbereiche vor, die alle zur Erfassung des Elternurteils (oder anderer Hauptbezugspersonen) geeignet sind. Für die Beurteilung durch Erzieher*innen oder Lehrkräfte sind die Fremdbeurteilungsbogen zur Erfassung von Trauma- und Belastungsbezogenen Störungen (FBB-TBS) und von Zwangs-Spektrum-Störungen (FBB-ZWA) in der Regel nicht geeignet und werden daher nicht empfohlen. Bei den anderen Fremdbeurteilungsbogen sind einzelne Items markiert, die nicht für das Urteil von Erziehern oder Lehrern geeignet sind.
  • Selbstbeurteilungsbogen (SBB) liegen zur Beurteilung durch Kinder und Jugendliche ab dem Alter von 11 Jahren für alle Störungsbereiche mit Ausnahme der Autismus-Spektrum- und Sozialen Kommunikations-Störungen (ASKS) sowie der Bindungs- und Beziehungsstörungen (BIST) vor, da diese Bereiche sich nicht für die Einschätzung anhand eines Selbstbeurteilungsbogens eignen.

Neben diesen Störungsspezifischen Verfahren liegen auch diagnoseübergreifende Screening-Verfahren als Diagnose-Checklisten (DCL-SCREEN) und Interviewleitfäden (ILF-SCREEN; gesonderte Publikation) sowie als Fremdbeurteilungsbogen (FBB-SCREEN) und als, Selbstbeurteilungsbogen (SBB-SCREEN) vor. Tabelle 1 gibt eine Übersicht über die Instrumente von DISYPS-III, einschließlich der Interviewleitfäden (ILF):

Tabelle 1: Übersicht über die Instrumente von DISYPS-II

Diagnose-Bereich Diagnose-Checkliste Fremdbeurteilungsbogen     Selbstbeurteilungsbogen
Diagnoseübergreifendes Screening DCL-SCREEN FBB-SCREEN SBB-SCREEN
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen DCL-ADHS FBB-ADHS/FBB-ADHS-V SBB-ADHS
Störungen des Sozialverhaltens DCL-SSV FBB-SSV SBB-SSV
Angststörungen DCL-ANG FBB-ANG SBB-ANG
Depressive Störungen DCL-DES FBB-DES SBB-DES
Trauma- und Belastungsbezogene Störungen DCL-TBS FBB-TBS SBB-TBS
Autismus-Spektrum- und soziale Kommunikationsstörungen DCL-ASKS FBB-ASKS  
Bindungs- und Beziehungsstörungen DCL-BIST FBB-BIST  
Zwangs-Spektrum-Störungen DCL-ZWA FBB-ZWA SBB-ZWA
Tic-Störungen DCL-TIC FBB-TIC SBB-TIC

Die Instrumente von DISYPS-III erleichtern die operationalisierte kategoriale Diagnostik nach ICD-10 und DSM-5 und sie ermöglichen eine differenzierte dimensionale Beschreibung psychischer Auffälligkeiten im Rahmen einer multiplen Verhaltens- und Psychodiagnostik.

Reliabilität, Validität und Normierung

Zu den meisten Verfahren des DISYPS-III liegen Informationen zur internen Konsistenz, zur faktoriellen, konvergenten und divergenten Validität vor und Repräsentativnormen und/oder klinische Normen vor.

Weitere Literatur (Auswahl)

Breuer, D., Wolff Metternich, T. & Döpfner, M. (2009). Die Erfassung von Merkmalen von Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) anhand von Lehrerurteilen. Zur Validität und Reliabilität des FBB-HKS. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 37, 431 - 440.

Breuer, D. & Döpfner, M. (2008). Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) bei Vorschulkindern im Eltern- und im Erzieherurteil. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 40, 40-48.

Breuer, D. & Döpfner, M. (2006). Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen bei Drei- bis Sechsjährigen in der ärztlichen Praxis – eine bundesweite Befragung. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 34, 357-365.

Döpfner, M., Görtz-Dorten, A. & Lehmkuhl, G. (2008). Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-IV für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-II) Bern: Huber.

Döpfner, M. & Görtz-Dorten, A. (2010). Probleme der dimensionalen Diagnostik psychischer Störungen des Kindes- und Jugendalters. Klinische Diagnostik und Evaluation, 3, 123-141.

Döpfner, M., Hautmann, C., Görtz-Dorten, A., Klasen, F., Ravens-Sieberer, U. & The BELLA study group. (2015). Long-term course of ADHD symptoms from childhood to early adulthood in a community sample. European Child & Adolescent Psychiatry, 24, 665-673

Döpfner, M. & Lehmkuhl, G. (1998). Diagnostik-System für Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter nach ICD-10 und DSM-IV (DISYPS-KJ). Bern: Huber.

Döpfner, M. & Lehmkuhl, G. (2000). Diagnostik-System für Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter nach ICD-10 und DSM-IV (DISYPS-KJ). (2. Aufl.). Bern: Huber

Dose, C., Görtz-Dorten, A., Breuer, D., Goletz, H. & Döpfner, M. (2014). Die Erfassung von Ängsten Urteil von Kindern/Jugendlichen und ihren Eltern. Eine Analyse mit den Angstfragebögen aus dem Diagnostik-System (DISYPS-II). Diagnostica, 61, 197-209. doi: 10.1026/0012-1924/a000126

Erhart, M., Döpfner, M., Ravens-Sieberer, U. & BELLA Study Group. (2008). Psychometric properties of two ADHD questionnaires: comparing the Conners’ scale and the FBB-HKS in the general population of German children and adolescents – results of the BELLA study European Child and Adolescent Psychiatry, 17 (supplement 1), 106-115.

Görtz, A., Döpfner, M., Nowak, A., Bonus, B., & Lehmkuhl, G. (2002). Ist das Selbsturteil Jugendlicher bei der Diagnostik von Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen hilfreich? Eine Analyse mit dem Diagnostiksystem DISYPS. Kindheit und Entwicklung, 11, 82-89.

Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2008). Diagnose-Checklisten aus dem Diagnostik-System für Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter (DISYPS-II) – Gütekriterien und klinische Anwendung. Klinische Diagnostik und Evaluation, 1, 378-394.

Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2009). Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen von Kindern und Jugendlichen im Elternurteil – eine Analyse an einer Feldstichprobe mit dem Diagnostik-System DISYPS - II. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 37, 183-194.

Görtz-Dorten, A., Döpfner, M. & Rösler, M. (2010). Fragebögen und Beurteilungsskalen. In H.-C. Steinhausen, A. Rothenberger & M. Döpfner (Hrsg.), Handbuch ADHS. Grundlagen, Klinik, Therapie und Verlauf der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (S. 216-233). Stuttgart: Kohlhammer.

Görtz-Dorten, A., Ise, E., Hautmann, C., Walter, D., & Döpfner, M. (2014). Psychometric properties of a German parent rating Scale for Oppositional Defiant and Conduct Disorder (FBB-SSV) in clinical and community samples. Child Psychiatry & Human Development, 45, 388-397. doi: 10.1007/s10578-013-0409-3

Ise, E., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2014). Reliability and validity of teacher rated symptoms of Oppositional Defiant Disorder and Conduct Disorder in a clinical sample. Psychopathology, 47, 312-318. doi: 10.1159/000362373

Rodenacker, K., Hautmann, C., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2016). Bifactor Models show superior model fit: Examination of the factorial validity of parent -reported and self-reported symptoms of Attention-Deficit/Hyperactivity Disorders in children and adolescents. Psychopathology 49, 31-39. doi: 10.1159/000442295.

Rodenacker, K., Hautmann, C., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2017). The factor structure of ADHD – different models, analyses and informants in a bifactor framework. Journal of Psychopathology and Behavioral Assessment, 39, 92-102. doi: 10.1007/s10862-016-9565-7.

Rodenacker, K., Hautmann, C., Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2017). Evidence for the trait-impulsivity etiological model in a clinical sample: bifactor structure and its relation to impairment and environmental risk. Journal of Abnormal Child Psychology (epub ahead of print). doi: 10.1007/s10802-017-0329-y

Wichtige Links

DISYPS-III - Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche - III

Forschungsgruppe DISYPS AKiP Uniklinik Köln

DISYPS-ILF: Interviewleitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche
Görtz-Dorten, A., Thöne, A.-K. & Döpfner, M. (2021). Interviewleitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-ILF) Bern: Hogrefe

Die Interviewleitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-III-ILF) sind halbstrukturierte klinische Interviews von Eltern sowie von Kindern und Jugendlichen. Die Interview-Leitfäden sind so gestaltet, dass dem Interviewer jeweils eine Auswahl an Explorationsfragen angeboten wird, die er nutzen kann, um zu einem eigenständigen klinischen Urteil zu gelangen. Damit grenzen sich die Interview-Leitfäden von sehr hoch strukturierten Interviews ab, die als Laien-Interviews auch in epidemiologischen Studien eingesetzt werden und nur einen extrem begrenzten klinischen Beurteilungsspielraum erlauben.

Neben dem Interview-Leitfaden zum Screening psychischer Störungen (ILF-SCREEN) liegen Interviewleitfäden vor, die vier Störungsbereiche abdecken:

  • Interview-Leitfaden für Externale Störungen (ILF-EXTERNAL) für Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen und Störungen des Sozialverhaltens
  • Interview-Leitfaden für Internale Störungen (ILF-INTERNAL) für Depressive Störungen, Angststörungen sowie Trauma- und Belastungsbezogene Störungen
  • Interview-Leitfaden für Zwangs- und Tic-Störungen (ILF-ZWANG/TIC)
  • Interview-Leitfaden für Kontakt-Störungen (ILF-KONTAKT) für Autismus-Spektrum- und Soziale Kommunikations-Störungen sowie für Bindungs- und Beziehungsstörungen.

Parallel zur Erstellung der Interview-Leitfäden wurden diese hinsichtlich ihrer Praktikabilität und Durchführbarkeit erprobt.

Reliabilität, Validität und Normierung

Die Interrater-Reliabilität und interne Konsistenz der Skalen des ILF-External ist gut. Die faktorielle Struktur konnte im Wesentlichen bestätigt werden. Analysen zu den anderen Interview-Leitfäden werden gegenwärtig durchgeführt.

Weitere Literatur

Thöne, A.-K., Görtz-Dorten, A., Altenberger, P., Dose, C., Geldermann, N., Hautmann, C., Jendreizik, L. T., Treier, A.-K., von Wirth, E., Banaschewski, T., Brandeis, D., Millenet, S., Hohmann, S., Becker, K., Ketter, J., Hebebrand, J., Wenning, J., Holtmann, M., Legenbauer, T., Huss, M., Romanos, M., Jans, T., Geissler, J., Poustka, L., Uebel-von Sandersleben, H., Renner, T., Dürrwächter, U., & Döpfner, M. (2020). Toward a dimensional assessment of externalizing disorders in children: Reliability and validity of a semi-structured parent interview. Frontiers in Psychology 11:1840. doi: 10.3389/fpsyg.2020.01840

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DISYPS ILF - DISYPS ILF Interview-Leitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen nach DSM-5 für Kinder- und Jugendliche

Forschungsgruppe DISYPS AKiP Uniklinik Köln

DZ-KJ: Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
Goletz, H., Adam, J., & Döpfner, M. (2020). DZ-KJ, Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Das DZ-KJ besteht aus den folgenden Einzelverfahren:

  1. Das Zwangsinventar für Kinder und Jugendliche erfasst Zwangssymptomatik in einer Selbstbeurteilungsversion (ZWIK-S; 11-18 Jahre) und als Elternfragebogen (ZWIK-E; 6-18 Jahre)
  2. Der Fragebogen zu Kausalattributionen bei Zwangsstörungen (FKAU-Z) ist ein Selbstbeurteilungsinstrument für Kinder und Jugendliche (ab 11 Jahre) und erfasst verschiedene Formen von Kausalattributionen im Zusammenhang mit der Zwangssymptomatik.
  3. Der Fragebogen zu Kontrollattributionen bei Zwangsstörungen (FKON-Z) ist ein Selbstbeurteilungsinstrument für Kinder und Jugendliche (ab 11 Jahre) und erfasst verschiedene Formen von Kontrollattributionen im Zusammenhang mit der Zwangssymptomatik
  4. Die Familien-Anpassungs-und-Belastungs-Skala (FABS) ist ein halbstrukturiertes Eltern-Interview zur Erfassung der Auswirkungen der Zwangssymptome des Kindes/Jugendlichen auf die Eltern und andere Familienmitglieder sowie der Anpassungsreaktionen der Familienmitglieder an die Zwangssymptomatik.
  5. Die Problemliste - Zwangssymptomatik dient der Erfassung individueller Zwangssymptome und kann von Eltern sowie von Patienten (ab 11 Jahre) beurteilt werden.

Reliabilität, Validität und Normierung

Für ZWIK-S/ZWIK-E und FKAU-Z/FKON-Z konnten zufriedenstellende bis sehr gute interne Konsistenzen sowie Belege für konvergente und divergente Validität ermittelt werden. Faktorielle Validität ist für ZWIK-S/ZWIK-E bestätigt.

Weitere Literatur

Adam, J., Goletz, H., Mattausch, S.-K., Plueck, J., & Doepfner, M. (2019). Psychometric evaluation of a parent-rating and self-rating inventory for pediatric obsessive-compulsive disorder. German OCD Inventory for Children and Adolescents (OCD-CA). Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health 13:25  doi: doi.org/10.1186/s13034-019-0286-z

Goletz, H., & Döpfner, M. (2020). Die klinische Beurteilung von Zwangssymptomen bei Kindern und Jugendlichen - Eine Studie mit der Childrens‘ Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (CY-BOCS). Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 48, 178 - 193. doi: 10.1024/1422-4917/a000642

Wichtige Links

DZ-KJ - Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Forschungsgruppe DIAZ AKiP Uniklinik Köln

FAVK: Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern
Görtz-Dorten & Döpfner (2010): Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK). Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Der Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK) erfasst auslösende und -aufrechterhaltende Komponenten von gleichaltrigenbezogenen und erwachsenenbezogenen aggressiven Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 14 Jahren. Auf der Grundlage eines theoretischen Bedingungsmodells werden Störungen sozial-kognitiver Informationsverarbeitung, Störungen der Impulskontrolle, Störungen sozialer Fertigkeiten und Störungen sozialer Interaktionen als Komponenten aggressiven Verhaltens erhoben.

Der FAVK liegt in einer Fremdbeurteilungs-Form, welche von Eltern, Lehrern oder Erziehern bearbeitet werden kann sowie in einer Selbstbeurteilungs-Form für Kinder und Jugendliche im Altersbereich von 9;0 bis 14;11 Jahren. Der Fragebogen kann zur Diagnostik und Verlaufskontrolle dieser Komponenten eingesetzt werden und dient im Rahmen des Therapieprogramms für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV, Görtz-Dorten & Döpfner, 2019) als ein wichtiges Instrument zur differenziellen Indikationsstellung, das heißt für die Wahl der einzelnen Therapiemodule des THAV (siehe Abbildung) sowie zur Verlaufskontrolle.

Reliabilität, Validität und Normierung

Die internen Konsistenzen der Gesamtskalen im Eltern- und im Selbsturteil liegen im hohen Bereich. Die Subskalen erreichen zumindest befriedigende interne Konsistenzen. In Faktorenanalysen wurde die a-priori-Struktur des FAVK weitgehend bestätigt und die konvergente und diskriminante Validität ist in klinischen Stichprobe und Feldstichprobe belegt. Für das Elternurteil im Fremdbeurteilungsbogen (Elternurteil) sowie für den Selbstbeurteilungsbogen liegen repräsentative Normen und klinische cut-offs vor.

Weitere Literatur

Benesch, C., Breuer, D., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2013). Erfassung aggressionsauslösender und -aufrechterhaltender Faktoren bei Kindern mit oppositionellen und aggressiven Verhaltensstörungen im Eltern-, Lehrer- und Selbsturteil. Zur Reliabilität und Validität des Fragebogens zum aggressiven Verhalten von Kindern (FAVK). Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie 42, 269-279

Wichtige Links

FAVK - Fragebogen zum aggressiven Verhalten von Kindern

FESKA: Fragebogen zur Erfassung störungsaufrechterhaltender Komponenten sozialer Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen
Görtz-Dorten, A., Perri, D. & Döpfner, M. (2018). Fragebogen zur Erfassung störungsaufrechterhaltender Komponenten sozialer Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen (FESKA). Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Der FESKA erfasst aufrechterhaltende Komponenten von sozial ängstlichen Verhaltensweisen erfasst, die ein Kind oder Jugendlicher in Interaktionen mit Gleichaltrigen oder mit Erwachsenen zeigt. Er kann in der Selbstbeurteilungsversion im Alter von 9;0 bis 14;11 Jahren und als Fremdbeurteilungsversion für Eltern, Lehrer oder Erzieher im Alter von 4;0 bis 14;11 Jahren eingesetzt werden.

Der Fragebogen besteht aus insgesamt 23 Items. Auf der Grundlage eines theoretischen Bedingungsmodells werden mit je einer Komponentenskala eine Störung sozialer Kognitionen (10 Items), Störung sozialer Fertigkeiten (7 Items) und Störung sozialer Interaktionen (6 Items) erhoben. Bei jedem Item wird zwischen vier möglichen Interaktionspartnern unterschieden (fremde Gleichaltrige, bekannte Gleichaltrige, fremde Erwachsene, bekannte Erwachsene).

Bei der Auswertung werden die drei Komponentenskalen und zugehörigen Gesamtskalen zunächst getrennt für jeden erfragten Interaktionspartner gebildet (Skalen 1. Ordnung), dann übergeordnet für die Interaktion mit Fremden, Bekannten, Gleichaltrigen und Erwachsenen (Skalen 2. Ordnung) sowie global für die Interaktion mit allen Interaktionspartnern (Skalen 3. Ordnung).

Reliabilität, Validität und Normierung

Die internen Konsistenzen der Gesamtskalen liegen in einer Feldstichprobe mit Werten von α = .86 im Elternurteil und von α = .87 im Selbsturteil im hohen Bereich. In Faktorenanalysen konnte die a-priori-Struktur des FESKA bestätigt werden. Die diskriminante Validität des FESKA wird durch signifikant höhere Werte in einer klinischen Stichprobe im Vergleich zu einer Feldstichprobe belegt. Erwartungskonforme Zusammenhänge zwischen den Skalen des FESKA und konstruktnahen Verfahren sind nachgewiesen. Es liegen Normwerte (Stanine-Werte, PR) aus einer Feldstichprobe für den FESKA-F (Altersbereich 4;0 bis 14;11 Jahre; N = 209) und den FESKA-S (Altersbereich 9;0 bis 14;11 Jahre; N = 104) vor.

Weitere Literatur

Perri, D., Görtz-Dorten, A., Breuer, D., Lerner, T. & Döpfner, M. (2017). Erfassung störungsaufrechterhaltender Komponenten sozialer Angst bei Kindern und Jugendlichen im Eltern- und Selbsturteil. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie 46, 117-126.

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FESKA - Fragebogen zur Erfassung störungsaufrechterhaltender Komponenten sozialer Angst bei Kindern und Jugendlichen

FRT: Family Relations Test für Kinder und Jugendliche
Schürmann, S. & Döpfner, M. (2018). Family Relations Test für Kinder und Jugendliche (FRT-KJ). Deutschsprachige Adaptation für Kinder und Jugendliche des Family Relations Test: Children’s Version (FRT-C) von Eva Bene und James Anthony. Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Der FRT-KJ ist die deutschsprachige Adaptation des im Original englischsprachigen FRT-C. Der Test gibt Auskunft über die vom Kind beziehungsweise dem Jugendlichen erlebten Familienbeziehungen. Während der Testuntersuchung ordnet das Kind/der Jugendliche den einzelnen Familienmitgliedern Itemkärtchen („Briefe“) zu. Dafür steckt es die Itemkärtchen in verschiedene Faltkästchen („Briefkästen“) mit Figurenzeichnungen.

Jede Figur symbolisiert ein Familienmitglied. Auf jedem Itemkärtchen ist eine Aussage abgedruckt, die ein positives oder negatives Gefühl gegenüber einer Person beschreibt. Es steht ein Itemset für Kinder mit 87 Items und ein Itemset für Jugendliche mit 94 Items zur Verfügung.

Für jedes Familienmitglied können jeweils vier Hauptkennwerte gebildet werden: ausgehende positive Gefühle, empfangene positive Gefühle, ausgehende negative Gefühle, empfangene negative Gefühle. Aus diesen vier Hauptkennwerten werden zwei übergeordnete Hauptskalen (Positive Gefühle, Negative Gefühle) berechnet, welche die Sicht des Kindes/Jugendlichen auf ein Familienmitglied repräsentieren.

Reliabilität, Validität und Normierung

Die Inhaltsvalidität ist hoch. Die faktorielle Validität bzgl. der beiden Hauptskalen ist belegt. Die konvergente Validität (Zusammenhang mit dem Selbsturteil der Jugendlichen zu psychischen Auffälligkeiten) und diskriminante Validität (Unterscheidung von klinischer Stichprobe und Feldstichprobe) der Jugendlichenfassung sind teilweise belegt. Es stehen Stanine-Werte zur Verfügung.

Weitere Literatur

Döpfner, M., Schürmann, S., Bruß, M., Müller, S., Rademacher, C., & Breuer, D. (2018). Familienbeziehungen und psychische Auffälligkeiten im Jugendalter – eine Analyse mit der Jugendlichenfassung des Family Relations Tests für Kinder und Jugendliche. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 46, 316 - 324. doi: 10.1024/1422-4917/a000593

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FRT-KJ - Family Relations Test – Hogrefe Verlag

KIDS: Kinder-Diagnostik-System
Kinder-Diagnostik-System (KIDS), hrsg. Von M. Döpfner & H.-C. Steinhausen. Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Die Buchreihe Kinder-Diagnostik-System (KIDS) hat sich zum Ziel gesetzt, in einzelnen Bänden störungsspezifische diagnostische Methoden zusammenzufassen und zu integrieren. Dabei geht es nicht um eine umfassende Sammlung aller zu einem Störungsbild bislang entwickelten Verfahren, sondern um eine gezielte Auswahl von aufeinander abgestimmten Instrumenten. In einem Band werden außerdem störungsübergreifende diagnostische Verfahren zusammengefasst, die ein breites Spektrum psychischer Auffälligkeiten abdecken.

In den einzelnen Bänden werden folgende Diagnostikverfahren vorgestellt:

  • Diagnosengenerierende Checklisten und Interviews sind Verfahren, die das klinische Urteil erfassen und die auf der Grundlage der Klassifikationssysteme von ICD-10 und DSM-IV entwickelt wurden. Sie führen den Anwender direkt zu Diagnosen. Da Diagnosen nur auf der Grundlage klinischer Beurteilungen gebildet werden können, sind hier ausschließlich solche Verfahren möglich.
  • Explorationsschemata und spezifische Beurteilungssysteme sind ebenfalls störungsspezifische Verfahren und dienen der weiteren differenzierten Erfassung umschriebener Störungen sowie relevanter Informationen, beispielsweise zur Störungsanamnese oder zu assoziierten psychosozialen Bedingungen. Sie sind in der Regel nicht normiert und können unterschiedliche Strukturierungsgrade aufweisen.
  • Störungsspezifische Fragebogenverfahren sollen ein differenziertes Bild einzelner Störungen liefern. Sie können sie eng an die Klassifikationssysteme anlehnen; sie müssen sich aber nicht auf die Diagnosekriterien beziehen und können in differenzierter Weise einzelne Störungsbilder oder Aspekte dieser Störungsbilder erfassen (z.B. Depressionsinventar für Kinder). Störungsspezifische Verfahren können wie Breitbandverfahren das Elternurteil, das Selbsturteil, das Lehrerurteil oder auch das klinische Urteil erfassen. In diesem Bereich liegt eine Vielzahl von Instrumenten vornehmlich aus dem angloamerikanischen Raum vor, die bisher nur unsystematisch übersetzt, adaptiert und im deutschsprachigen Raum veröffentlicht worden sind.

Publizierte Bände:

KIDS 1:  Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (Döpfner, Steinhausen & Lehmkuhl, 2006)

KIDS 2: Geistige Behinderung und schwere Entwicklungsstörungen (Sarimski & Steinhausen, 2007)

KIDS 3: Störungsübergreifende Verfahren der Verhaltens- und Psychodiagnostik (Döpfner & Steinhausen, 2012)

KIDS 4: Aggressiv-dissoziale Verhaltensstörungen (Görtz-Dorten, Döpfner & Steinhausen, 2019)

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KIDS Kinder-Diagnostik-System

PHOKI: Phobiefragebogen für Kinder
Döpfner, Schnabel, Goletz & Ollendick (2006) Phobiefragebogen für Kinder (PHOKI). Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Der PHOKI ist eine deutschsprachige Überarbeitung des «Fear Survey Schedule for Children - Revised (FSSC-R)». Der Fragebogen besteht aus 96 Items, die Ängste vor verschiedenen Objekten und Situationen auf einer dreistufigen Antwortskala erfassen. Anhand zweier Zusatzitems können andere im Fragebogen nicht aufgeführte Ängste beschrieben und beurteilt sowie das Ausmaß der Ängste im Vergleich zu Gleichaltrigen eingeschätzt werden.

Die Items werden zu 7 Subskalen (1. Angst vor Gefahren und Tod, 2. Trennungsängste, 3. Soziale Ängste, 4. Angst vor Bedrohlichem und Unheimlichem, 5. Tierphobien, 6. Angst vor medizinischen Eingriffen und 7. Schul- und Leistungsängste) und einer Gesamtskala zusammengefasst.

Reliabilität, Validität und Normierung

Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Subskalen und der Gesamtskala liegen zwischen α = .72 und α = .93. Die für Ängste im Kindes- und Jugendalter typischen Alters- und Geschlechtseffekte konnten nachgewiesen werden. Klinische Stichproben von Kindern und Jugendlichen mit emotionalen Störungen weisen deutlich auffällige PHOKI-Werte auf. Es liegen alters- und geschlechtsspezifische Normen für den Altersbereich 8;0 bis 18;11 Jahren vor.

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PHOKI - Phobiefragebogen für Kinder und Jugendliche

VBV 3-6: Verhaltensbeurteilungsbogen für Vorschulkinder
Döpfner, M., Berner, W., Breuer, D., Fleischmann, T., & Schmidt, M. H. (2018). VBV 3-6. Verhaltensbeurteilungsbogen für Vorschulkinder (2. überarbeitete und erweiterte Auflage mit Kurzformen). Göttingen: Hogrefe

Kurzbeschreibung

Der Verhaltensbeurteilungsbogen für Vorschulkinder (VBV 3-6) dient der differenzierten Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten und Kompetenzen aus der Sicht von Eltern und Kindergartenerziehern im Alter von 3 bis 6 Jahren. Es liegt ein Elternfragebogen (VBV-EL) mit 53 Items und ein Erzieherfragebogen (VBV-ER) mit 93 Items vor. Die Fragebogen können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Jede Fragebogenform besteht aus den folgenden Dimensionen:

  1. sozial-emotionale Kompetenzen,
  2. oppositionell-aggressives Verhalten,
  3. Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität versus Spielausdauer sowie
  4. emotionale Auffälligkeiten

Darüber hinaus ist in beiden Fragebogenformen eine Symptomliste mit 17 Items enthalten. Die Items der Symptomliste gehen nicht in die Bildung der vier Dimensionen ein. Mit der 2. Auflage liegt erstmals eine Kurzform des Elternfragebogens (VBV-K-EL, 35 Items) und des Erzieherfragebogens (VBV-K-ER, 44 Items) inklusive der zugehörigen Auswertungsmaterialien vor.

Die Dimensionen der Kurzformen sind identisch mit denen der Langformen. Weiterhin wurde für die 2. Auflage das Manual überarbeitet und um Informationen sowie Normen zu den Kurzformen erweitert. Darüber hinaus wurde der Auswertungsbogen für die Langformen neu gestaltet.

Weitere Literatur

Berner, W., Fleischmann, T. & Döpfner, M. (1992). Konstruktion von Kurzformen des Eltern- und Erzieherfragebogens zur Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern im Vorschulalter. Diagnostica 38, 142-154.

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VBV 3-6 - Verhaltensbeurteilungsbogen für Vorschulkinder

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