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VR-Ambulanz

Die Technologie der virtuellen Realität (VR) bietet vielfältige Möglichkeiten, die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und die Wirksamkeit von traditionellen Behandlungen zu verbessern.

Zentraler Ansatzpunkt ist es, Situationen in einer geschützten virtuellen Umgebung realitätsnah zu erleben und therapeutisch zu begleiten. Der Einsatz von VR wirkt zudem motivierend, da es den Kindern Spaß macht, die VR-Brille aufzuziehen und Inhalte durch interaktiver werden.

Bei AKiP/CEKIP setzen wir VR-Anwendungen ein, bei welchen es sich um CE-zertifizierte Medizinprodukt handelt, und die speziell für den psychotherapeutischen Einsatz entwickelt wurden.

Aktuelles Angebot

Training sozialer Kompetenzen:

  • Förderung sozial kompetenten Verhaltens in individuell herausfordernden Alltagssituationen
  • Entwicklung wirksamer Strategien zur Regulation von Gefühlen wie Wut, Frustration oder Angst
  • Stärkung der Fähigkeit zur Perspektivübernahme und Empathie sowie Förderung prosozialen Verhaltens

Förderung vorhandener und Entwicklung neuer Potenziale:

  • Stärkung von Wohlbefinden und Selbstwertgefühl
  • Förderung der Akzeptanz eigener Gefühle sowie eines mitfühlenden Umgangs mit sich selbst
  • Ausbau von Selbstwirksamkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Eine Teilnahme an VR-Stunden im Rahmen von Behandlungen erfolgt freiwillig und nach umfassender Aufklärung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Bezugspersonen.

Folgende Bilder geben einen Einblick in die kindgerechte, virtuelle Welt der aktuell verwendeten VR-Anwendung:

Ein Personen-Avatar steht im Klassenzimmer
Tische sind auf dem Schulhof aufgebaut

Anmeldung

Die Anmeldung zu einer VR-unterstützten Therapie erfolgt über die allgemeine Anmeldung.

Familien können bei der Anmeldung angeben, dass eine Behandlung unter Einbezug von VR geprüft werden soll.

Teilnahme VIT4Kids-Studie

Für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die häufig Streit mit anderen Kindern haben (z. B. mit Mitschülerinnen und Mitschülern) und dabei aggressives Verhalten zeigen, besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der VIT4Kids-Studie.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Ausblick

Das VR-gestütztes Behandlungsangebot wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neue VR-Anwendungen werden fortlaufend geprüft und bei Eignung in unser Behandlungsangebot integriert.

-Klos-Simon
Simon Klos, M. Sc. Psychologie

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut