01.02.2021
Veröffentlichungen

Aktuelle Publikationen des AKIP

Februar 2021

Foto: monticellllo, Adobe Stock
Foto: monticellllo, Adobe Stock

Das Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (AKIP) der Uniklinik weist auf folgende neuen Bücher und Forschungspublikationen sowie digitale Tools hin, die kürzlich veröffentlicht worden sind:

Ausgewählte Buchpublikationen

Neue Auflage des Handbuchs ADHS (Steinhausen et al., 2020)

Das von einer Herausgerbergruppe um Hans-Christoph Steinhausen und Manfred Döpfner herausgegebene Handbuch ADHS ist in seiner zweiten Auflage erschienen. Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über das Störungsbild, seine Ursachen, den Verlauf, die Diagnostik und die Interventionsansätze.

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Verhaltenstherapiemanual: Kinder und Jugendliche (Döpfner et al., 2020)

Manfred Döpfner hat zusammen mit Martin Hautzinger (Tübingen) und Michael Linden (Berlin) ein neues umfassendes Werk zur Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen herausgegeben.
In dem Verhaltenstherapiemanual: Kinder und Jugendliche stellen führende Experten in ihrem jeweiligen Gebiet möglichst knapp und mit Blick auf die Praxis allgemeine Grundlagen verhaltenstherapeutischen Arbeitens mit Kindern und Jugendlichen dar und beschreiben verhaltenstherapeutische Techniken, Einzelverfahren und Methoden konkret. Schließlich arbeiten sie für die wichtigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter störungsspezifische Behandlungspläne aus.

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Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter (Goletz et al., 2020)

Hildegard Goletz hat zusammen mit Julia Adam und Manfred Döpfner das Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter publiziert, das aus verschiedenen Einzelverfahren besteht, unter anderem dem Zwangsinventar für Kinder und Jugendliche (ZWIK), das von Eltern und ab dem Alter von 11 Jahren auch von Kindern und Jugendlichen beurteilt werden kann. Daneben erfassen der Fragebogen zu Kausalattributionen bei Zwangsstörungen (FKAU-Z), Fragebogen zu Kontrollattributionen bei Zwangsstörungen (FKON-Z) und die Familien-Anpassungs-und-Belastungs-Skala (FABS) weitere wichtige Aspekte von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Die Problemliste-Zwangssymptomatik kann zur Kontrolle des Behandlungsverlaufs eingesetzt werden.

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Den Alltag meistern mit ADHS. Das Arbeitsbuch für Eltern von Schulkindern (Döpfner et al., 2021)

Dieses von Manfred Döpfner und Mitarbeiterinnen publizierte Selbsthilfe-Arbeitsbuch für Eltern von Schulkindern unterstützt diese mit leicht umsetzbaren Handlungsempfehlungen beim Umgang mit konkreten Verhaltensproblemen im Familienalltag, Anschauliche Beispiele, Arbeitsblätter und Protokolle helfen bei der Anwendung im Alltag. Die Wirksamkeit dieses Selbsthilfebuches wurde in Verbindung mit telefonischer Beratung in mehreren Studien belegt.

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Ausgewählte Forschungspublikationen

Moderate bis gute Leitlinienadhärenz in der Therapie von Kindern und Jugendlichen mit ADHS. Mücke und Mitarbeiter (2020) untersuchen die Leitlinienadhärenz bei der ambulanten Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS anhand der Therapieprotokolle von 167 Patienten in deutschen Praxen und Ambulanzen (European Child and Adolescent Psychiatry).

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Gute Reliabilität und Validität eines klinischen Interviews zur Erfassung von ADHS. Thöne und Mitarbeiter (2020) belegen die Interrater-Reliabilität und interne Konsistenz sowie die konvergente und divergente Validität eines semistrukturierten klinischen Interviews (ILF-External) im Rahmen der multizentrischen Studie ESCA an mehr als 400 Kindern mit Symptomen einer ADHS (Frontiers in Psychology).

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Therapie der Reaktionsumkehr bei Kindern mit Tic-Störungen wirkungsvoll. Viefhaus und Mitarbeiter (2020) belegen in dieser Studie die Verminderung von Tic-Symptomen im Verlauf einer Reaktionsumkehr-Therapie (habit reversal) bei 27 Kindern mit chronischen Tic-Störungen. Therapieeffekte konnten im Vergleich zu Veränderungen in einer vorhergehenden Wartephase für die klinische Beurteilung der Tic-Symptomatik sowie für die selbst beurteilte Fähigkeit zur Kontrollierbarkeit von Tics und für die anhand einer Verhaltensbeobachtung erfasste Häufigkeit motorischer Tics gesichert werden (Behavior Modification).

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Hohe Zufriedenheit von Eltern und Therapeuten mit ambulanter verhaltenstherapeutischer Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Viefhaus und Mitarbeiter (2020) belegen in dieser Studie eine hohe Zufriedenheit der Eltern und der Therapeuten von annähernd 800 Kindern und Jugendlichen, die ambulant verhaltenstherapeutisch behandelt wurden (European Child and Adolescent Psychiatry).

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Die Langzeituntersuchungen aus der Kölner multimodalen Therapiestudie für Kinder mit ADHS zeigt 18 Jahre nach Therapieende günstige Verläufe, aber auch erhöhte Risiken. Manfred Döpfner und Mitarbeiter (2020) belegen deutliche Verminderungen von ADHS-Symptomen im Langzeitverlauf, aber auch erhöhte Kriminalitätsraten und ungünstigere Bildungsverläufe bei den ehemals behandelten Kindern (Journal of Attention Disorders). 

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Telefongestützte Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS geht auch im Langzeitverlauf mit einer reduzierten ADHS-Symptomatik einher. Döpfner und Mitarbeiterinnen (2021) belegen die Stabilität der Effekte einer einjährigen telefonassistierten Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS im Langzeitverlauf sowohl hinsichtlich der ADHS-Symptomatik, der oppositionellen Symptomatik und der Verhaltensprobleme insgesamt (Journal of Attention Disorders). 

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Ausgewählte digitale Tools

Neue erweiterte Auflage von AUTHARK, der App-Unterstützten Therapie-Arbeit für Kinder. Die von Anja Görtz-Dorten und Manfred Döpfner entwickelte Smartphone-App AUTHARK dient der Unterstützung von Kinder-Verhaltenstherapien für den Altersbereich von etwa 6 – 12 Jahren und ist nun für ein breites Spektrum an psychischen Störungen in dieser Altersgruppe erweitert worden. AUTHARK fördert den Transfer von Bewältigungsstrategien, die in der Therapie erarbeitet wurden, und unterstützt den Therapeuten auch in der Diagnostik und der Verlaufskontrolle. 

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Erweiterte eTraining-Plattform zur Fort- und Weiterbildung in der Anwendung von Therapieprogrammen für Kinder und Jugendliche. Die Plattform eTraining-KJP beschreibt Therapieprogramme, die bei AKiP entwickelt wurden und demonstriert anhand von Therapievideos und digitalen Patientenakten die Anwendung einzelner Bausteine und ihre Integration in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. 

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