Aktuelles - aktuell

 

 

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Kurzinformationen zu unseren AKIP-Bereichen:

  • aus AKiP-Ausbildungsorganisation beispielsweise zu unseren neuen Kursen und zu den Abschlussprüfungen sowie zu unseren Sonderveranstaltungen von KKK und VT-Forum
  • aus AKiP-Ambulanz beispielsweise zu aktuellen Ambulanzstatistiken und aktuellen besonderen Therapieangeboten
  • aus AKiP-Evaluation zu aktuellen Publikationen, Forschungsprojekten oder Promotionen

 

Der neue Wackelpeter & Trotzkopf ist da. [10.08.2017]

Das von Manfred Döpfner und Stephanie Schürmann entwickelte Selbsthilfe-Buch Wackelpeter & Trotzkopf ist in seiner 5. Auflage erschienen. Mit mehr als 70.000 verkauften Büchern ist Wackelpeter & Trotzkopf mittlerweile zu einem Klassiker in der Selbsthilfe-Literatur geworden. Zudem ist Wackelpeter & Trotzkopf das einzige deutschsprachige empirisch evaluierte Selbsthilfebuch, das – in Kombination mit telefonisch gestützter Beratung – expansive Symptomatik (einschließlich ADHS-Symptomen) nachhaltig verringert und Erziehungsverhalten von Eltern verbessert, wie wir in mittlerweile in 5 wissenschaftlichen Publikationen belegen konnten. Das Buch ist auch in rumänischer und koreanischer Sprache erhältlich.

In der fünften Auflage stellen wir weitere Hilfen zur Verfügung, damit Eltern und andere Bezugspersonen die Ratschläge dieses Buches besser in den Alltag umsetzen können. Eine Smartphone-App ADHS-Kids: Eltern helfen ihren hyperaktiven und trotzigen Kindern (für iOS und Android in den jeweiligen App-Stores kostenlos erhältlich) hilft regelmäßig daran zu denken, Empfehlungen aus Wackelpeter & Trotzkopf im Alltag einzusetzen. Das kostenlose Online-Programm ADHS-Elterntrainer (www.adhs-elterntrainer.de) bietet viele Filmbeispiele zur Umsetzung der Empfehlungen in konkreten Alltagssituation.

 

Literatur

Döpfner, M. & Schürmann, S. (2017). Wackelpeter und Trotzkopf. Hilfen für Eltern bei ADHS-Symptomen, hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten (5. überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., Schürmann, S. & Lehmkuhl, G. (2010). Wackelpeter und Trotzkopf (korean translation). Seoul: Hakjisa Publisher.

Döpfner, M., Schürmann, S. & Lehmkuhl, G. (2004). Copilul hiperactiv si incapatanat (Wackelpeter und Trotzkopf rumänische Übersetzung). Cluj-Napoca: Romanian Psychological Testing Services.

Kierfeld, F., Ise, E., Hanisch, C., Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2013). Effectiveness of telephone-assisted parent-administered behavioural family Intervention for preschool children with externalizing problem behaviour: A randomized controlled trial. European Child and Adolescent Psychiatry 22, 553-565. doi: 10.1007/s00787-013-0397-7

Ise, E., Kierfeld, F. & Döpfner, M. (2015). One-year follow-up of guided self-help for parents of preschool children with externalizing behaviour. The Journal of Primary Prevention, 36, 33-40. doi: 10.1007/s10935-014-0374-z

Kierfeld, F. & Döpfner, M. (2006). Bibliotherapie als Behandlungsmöglichkeit bei Kindern mit externalen Verhaltensstörungen. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 34, 377-386.

Mokros, L., Benien, N., Mütsch, A., Kinnen, C., Schürmann, S., Wolf Metternich-Kaizman, T., Breuer, D., Hautmann, C., Ravens-Sieberer, U., Klasen, F. & Döpfner, M. (2015). Angeleitete Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung: Konzept, Inanspruchnahme und Effekte eines bundesweitern Angebotes – eine Beobachtungsstudie. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 43, 275-288. doi: 10.1024/1422-4917/a000348

Dose, C., Hautmann, C., Buerger, M., Schuermann, S., Woitecki, K. & Doepfner, M. (2017). Telephone-assisted self-help for parents of children with attention-deficit/hyperactivity disorder who have residual functional impairment despite methylphenidate treatment: a randomized controlled trial. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 58, 682-690. doi: 10.1111/jcpp.12661

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zu angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS und anderen expansiven Störungen finden Sie hier

(Links zu den Forschungsprojekten FG ASEP, FG ESCA)


 

Erhebliche Veränderungen im Verlauf der Therapie von Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren im Urteil der Eltern und der Jugendlichen, vor allem auf den Skalen, auf denen die Patienten besonders auffällig beschrieben werden. [20.07.2017]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter Federführung von Daniel Walter und Manfred Döpfner wurde in der Zeitschrift European Child and Adolescent Psychiatry (zunächst als epub ahead of print) eine neue Studie zur Wirksamkeit von ambulanter kognitiver Verhaltenstherapien bei Kindern und Jugendlichen ab dem Alter von 11 Jahren publiziert.

Abstract:
Few studies have examined the effectiveness of outpatient cognitive-behavioral therapy (CBT) delivered in routine care settings for children and adolescents with mental disorders. This observational study examined changes in behavioral and emotional problems of adolescents with mental disorders during routine outpatient CBT delivered at a university outpatient clinic and compared them with a historical control group of youths who received academic tutoring of comparable length and intensity. Assessments were made at the start and end of treatment (pre- and post-assessment) using parent ratings of the German versions of the Child Behavior Checklist (CBCL) and self-ratings of the Youth Self-Report (YSR) scale. For the main analysis, 677 adolescents aged 11‒21 years had complete data. Changes from pre- to post-assessment showed significant reductions in mental health problems on both parent- and self-ratings. Pre- to post-effect sizes (Cohen’s d) were small-to-medium for the total sample (d = 0.23 to d = 0.62) and medium-to-large for those adolescents rated in the clinical range on each (sub)scale at the start of treatment (d = 0.65 to d = 1.48). We obtained medium net effect sizes (d = 0.69) for the CBCL and YSR total scores when patients in the clinical range were compared to historical controls. However, a substantial part of the sample remained in the clinical range at treatment end. The results suggest that CBT is effective for adolescents with mental disorders when administered under routine care conditions but must be interpreted conservatively due to the lack of a direct control condition.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Evaluation multimodaler ambulanter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (EMAK) sowie anderer Forschungsgruppen:
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte

Weitere Informationen zu Publikationen aus dem Ausbildungsinstitut für Kinder- Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln (AKiP)
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/publikationen

Zum Artikel: https://link.springer.com/article/10.1007/s00787-017-1021-z

Quelle:
Walter, D., Dachs, L., Faber, M., Goletz, H., Goertz-Dorten, A., Hautmann, C., Kinnen, C., Rademacher, C., Schuermann, S., Wolff Metternich-Kaizman, T., & Doepfner, M. (2017). Effectiveness of outpatient cognitive behavior therapy for adolescents under routine care conditions on behavioral and emotional problems rated by parents and patients – an observational study. European Child & Adolescent Psychiatry (epub ahead of print). doi: 10.1007/s00787-017-1021-z


 

Am 30.06.2017 fand das traditionelle AKiP-Sommerfest bei überwiegend gutem Wetter mit mehr als 200 Gästen und vielen Kindern im Garten der Villa Kunterbunt statt. Herr Professor Döpfner begrüßte alle anwesenden aktiven und ehemaligen Ausbildungsteilnehmerinnen / -teilnehmer, Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter, Kooperationspartner und Dozentinnen/Dozenten von AKiP sowie Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters.

Auf dem diesjährigen Sommerfest wurden die 43 neuen approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und –psychotherapeuten gefeiert, die seit Herbst 2016 erfolgreich die Prüfung absolviert haben:
Carolin Allewelt, Patrick Bay, Christian Bayer, Kerstin Detering, Christine Firk, Linda Fox, Gundel Geib-Cervero, Carmen Gierhartz, Jennifer Griewel, Manuela Groth, Christina Günther, Claudia Hasse, Sarah Hauke, Anne Hellmann, Dana Hillebrand, Melanie Hinzke, Leonie Husemeyer, Fabienne Jungmann, Felicitas Kirschner, Ellen Kolec, Michael Kostulski, Andrea Kuhn, Miriam Mohr, Janina Otte, Séverine Pappesch, Barbara Petri, Alexandra Reis, Stefanie Richard, Pamela Roland, Tina Roschmann, Esther Rüggeberg, Sonja Saretzki, Anne Schneider, Sigrid Schneider, Julia Siemoneit, Astrid Sonneck, Kerstin Theisen, Jennifer Tigges, Ilona van Halbeek, Paula Viefhaus, Christina Vonderbank, Christiane Weintzen und Christina Woeste.

Ein weiterer Grund zum Feiern war die erfolgreiche Promotion unserer sieben Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer:
Dr. Ute Berger, Dr. Stefanie Dengs, Dr. Sonja Könnecke, Dr. Timo Lindenschmidt, Dr. Janet Mandler, Dr. Kristin Scholz und Dr. Tanja Schreiter sowie unsere zwei frisch gekürten Privatdozentinnen: PD Dr. Julia Plück und PD Dr. Elena von Wirth.


 

Das neue Diagnostik-System DISYPS-III ist da. (25.05.2017)

Das von Manfred Döpfner und Anja Görtz-Dorten entwickelte Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-III) löst das Diagnostik-System nach ICD-10 und DSM-IV ab. Das System hat sich mittlerweile zum Standard in der Diagnostik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter entwickelt und nicht nur in der Forschung, sondern vor allem in der Praxis einen sehr großen Anklang gefunden. Mit dem DISYPS-III liegt nun eine umfassende Überarbeitung und Erweiterung des DISYPS-II auf der Basis von ICD-10 und DSM-5 vor. Die Anpassung an das DSM-5 erforderte erhebliche inhaltliche Revisionen der meisten in DISYPS-II publizierten Instrumente und teilweise eine Neunormierung. Zusätzlich wurden klinische Normen erstellt, um eine besser differenzierte normative Beurteilung psychischer Störungen zu ermöglichen, indem die individuelle relative Position innerhalb einer klinischen Stichprobe bestimmt werden kann.

Da das DISYPS auch zunehmend in der Forschung und der Ausbildung zur Anwendung kommt, wurden Interview-Leitfäden neu entwickelt, um neben einer freien klinischen Exploration auch eine strukturierte Exploration und Beurteilung der Diagnosekriterien zu ermöglichen. Dabei wurden die Interview-Leitfäden so gestaltet, dass dem Interviewer jeweils eine Auswahl an Explorationsfragen angeboten wird, die er nutzen kann, um zu einem eigenständigen klinischen Urteil zu gelangen. Damit grenzen sich die Interview-Leitfäden von sehr hoch strukturierten Interviews ab, die als Laien-Interviews auch in epidemiologischen Studien eingesetzt werden und nur einen extrem begrenzten klinischen Beurteilungsspielraum erlauben. Die Interview-Leitfäden werden noch in diesem Jahr als weitere Komponente von DISYPS-III publiziert.

Zudem wurden neue Instrumente für zwei weitere Störungsbereiche (Trauma- und Belastungsbezogene Störungen, Bindungs- und Beziehungsstörungen) entwickelt. Andere Instrumente wurden deutlich erweitert (Störungen des Sozialverhaltens, Angststörungen, Autismus-Spektrum- und Soziale Kommunikations-Störungen). Daneben wurden zum Screening psychischer Störungen eine eigene Diagnose-Checkliste sowie ein Fremd- und ein Selbstbeurteilungsbogen entwickelt. Mit diesen Instrumenten können Hinweise für ein breites Spektrum psychischer Störungen in relativ kurzer Zeit erhoben werden, um danach gezielt störungsspezifische Instrumente einzusetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Vergleich zu DISYPS-II:

Rot = völlig neu
Grün = stark verändert (zumindest teilweise neue Items)
Blau = nicht oder gering verändert (Itemformulierung)

Ergebnisse zu den psychometrischen Analysen, die in den letzten Jahren national und international publiziert worden sind, wurden in das Manual aufgenommen und durch psychometrische Analysen an den neuen Verfahren ergänzt.

Literatur

Döpfner, M., Görtz-Dorten, A., & Lehmkuhl, G. (2008). Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-IV für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-II) Bern: Huber.

Döpfner, M., & Görtz-Dorten, A. (2017). Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder- und Jugendliche (DISYPS-III) Bern: Hogrefe.

Döpfner, M., Hautmann, C., Görtz-Dorten, A., Klasen, F., Ravens-Sieberer, U., & The BELLA study group. (2015). Long-term course of ADHD symptoms from childhood to early adulthood in a community sample. European Child & Adolescent Psychiatry, 24, 665-673.

Dose, C., Görtz-Dorten, A., Breuer, D., Goletz, H., & Döpfner, M. (2014). Die Erfassung von Ängsten Urteil von Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern – eine Analyse mit den Angstfragebögen aus dem Diagnostik-System DISYPS-II. Diagnostica, 61, 197-209.

Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2009). Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen von Kindern und Jugendlichen im Elternurteil – eine Analyse an einer Feldstichprobe mit dem Diagnostik-System DISYPS - II. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 37, 183-194.

Görtz-Dorten, A., Ise, E., Hautmann, C., Walter, D., & Döpfner, M. (2014). Psychometric properties of a German parent rating Scale for Oppositional Defiant and Conduct Disorder (FBB-SSV) in clinical and community samples. Child Psychiatry & Human Development, 45, 388-397

Ise, E., Görtz-Dorten, A., & Döpfner, M. (2014). Reliability and validity of teacher rated symptoms of Oppositional Defiant and Conduct Disorder in a clinical sample. Psychopathology, 47, 312-318.

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zu DISYPS finden Sie hier


 

Das THOP-Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten ist da. (04.11.2016)

 

  

Das von Manfred Döpfner, Claudia Kinnen und Joya Halder entwickelte THOP-Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten basiert auf dem Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP), das primär für die Einzeltherapier entwickelt wurde und familienzentrierte, kindzentrierte und kindergarten- /schulzentrierte Interventionen kombiniert (Döpfner et al., 2013). Das THOP-Elterngruppenprogramm besteht aus einem Manual für Gruppenleiter, aus einem Satz Power-Point-Präsentationen und aus einem Arbeitsbuch für Eltern.

Das Gruppentraining für Eltern besteht aus 8 Doppelstunden. Anhand einer umfangreichen, ansprechend illustrierten PowerPoint-Computerpräsentation bekommen die Eltern vom Gruppenleiter die wichtigsten Informationen zum Verhalten ihres Kindes. Ihnen werden die Prinzipien einer ADHS-Therapie erläutert sowie die wesentlichen Erziehungsmaßnahmen, wie Loben oder Grenzen setzen, vermittelt.

Anhand der Präsentationsfolien , die zum Download zur Verfügung gestellt werden, wird in dem Manual für die Gruppenleiter die Durchführung des Gruppenprogramms detailliert erläutert.

 

Bausteine des Gruppentrainings

Baustein 1: ADHS – Was ist das?

Baustein 2: Wir nehmen die Probleme unter die Lupe

Baustein 3: Der Teufelskreis und der erste Schritt heraus: sich wieder mögen lernen

Baustein 4: Sorgen Sie für klare Regeln

Baustein 5: Sparen Sie nicht mit Lob und seien Sie konsequent

Baustein 6: Setzen Sie Punktepläne ein und fördern Sie die Stärken Ihres Kindes

Baustein 7: Gut geplant ist halb entspannt

Baustein 8: Rückblick und weitere Planung

 

Mit Hilfe des Arbeitsbuches sollen die Eltern in konkreten Situationen aus ihrem Familienalltag die Prinzipien des Elternprogramms anwenden und protokollieren. So können die Eltern bereits Erlerntes wiederholen und sich gemeinsam auf weitere Fragen vorbereiten.

 

Döpfner, M., Kinnen, C. & Halder, J. (2016). THOP-Elternprogramm - Manual für Gruppenleiter. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz

Kinnen, C., Halder, J. & Döpfner, M. (2016). THOP-Elternprogramm - Arbeitsbuch für Eltern. Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS-Symptomen und expansivem Problemverhalten. Weinheim: Beltz.

Döpfner, M., Schürmann, S., & Frölich, J. (2013). Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP). (5. Aufl.). Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union.

 

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zu THOP finden Sie hier

http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte/fg_thop_2016_11.pdf

 


 

Das Soziale computerunterstützte Trainings für Kinder mit aggressivem Verhalten (ScouT) ist da. (22.05.2016)

Das von Anja Görtz-Dorten und Manfred Döpfner entwickelte Soziale computerunterstützte Training für Kinder mit aggressivem Verhalten (ScouT) ist ein soziales Problemlöse- und Kompetenztraining, mit dem aggressive Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren neue Lösungen für Gleichaltrigenkonflikte erlernen können. Sie sollen Konfliktsituationen genauer wahrnehmen, eigene Gedanken und Gefühle identifizieren, die Intentionen und Erwartungen anderer Kinder genauer erkennen, eigene Handlungen besser planen sowie die Konsequenzen der eigenen Handlungen besser abschätzen lernen. ScouT besteht aus einem Manual, in dem der Aufbau von ScouT und seine Einsatzmöglichkeiten beschrieben werden, sowie einer interaktiven DVD, die Filmbeispiele und Arbeitsblätter enthält. Das Programm kann als diagnostisches und als therapeutisches Instrument genutzt werden. Mithilfe der ScouT-Diagnostik können die Probleme des Kindes auf kognitiver, emotionaler und Verhaltensebene in konkreten sozialen Gleichaltrigensituationen einschließlich ihrer Konsequenzen erfasst und analysiert werden. Diese Exploration kann die weitere Therapieplanung wesentlich bestimmen, weil für das Kind typische Konfliktsituationen herausgearbeitet und Hinweise auf symptomaufrechterhaltende Faktoren gewonnen werden können. ScouT lässt sich in eine individuell angepasste Therapie zum Training von sozialen Problemlöseprozessen und sozialen Fertigkeiten integrieren. Die Kinder sollen schrittweise lernen, sich sozialen Situationen angemessen zu nähern und soziale Probleme zu lösen. Die Art und Weise, in der sich Kinder sozialen Situationen nähern und die kognitiven Prozesse, die ihre Interaktionen in sozialen Situationen begleiten, stehen also im Mittelpunkt der Interventionen. Durch die realistische Gestaltung der Filmszenen auf der interaktiven DVD und durch die Identifikation mit der Hauptfigur können sich Kinder leicht in die unterschiedlichen Konfliktsituationen hineinversetzen. Die kindgemäßen und attraktiven Materialien steigern die Motivation der Kinder und tragen zum Erfolg der Behandlung bei. ScouT lässt sich gut in das Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) integrieren, wodurch die Therapie mit THAV für die Patienten noch anschaulicher und alltagsnäher wird.

Erste Zwischenergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie weisen darauf hin, dass sich aggressive Verhaltensweisen von Kindern durch ScouT gut reduzieren lassen.

Görtz-Dorten, A. & Döpfner, M. (2016). Soziales computerunterstütztes Training für Kinder mit aggressivem Verhalten (ScouT). Göttingen: Hogrefe.

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zu ScouT und zum Bereich aggressives Verhalten finden Sie hier

Scout-Trailer (Öffnen der Datei kann in Abhängigkeit von der Verbindung etwas länger dauern)

http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte/fgscout201605weg.pdf

http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte/fg_thav_2016_01.pdf

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Routinetherapie von Zwangsstörungen ist wirkungsvoll. Neue Studie zur Wirksamkeit von Therapien bei Zwangsstörungen in der AKiP-Psychotherapieambulanz [11.04.2016]

Unter Federführung von Inga Beig und Manfred Döpfner wurde in der Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (zunächst als epub ahead of print) eine neue Studie zur Wirksamkeit von Therapien bei Zwangsstörungen in der AKiP-Psychotherapieambulanz publiziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstract:

Hintergrund: Zur Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter gilt die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als Therapiemethode erster Wahl, doch bisher wurde hauptsächlich die Wirksamkeit von streng manualisierter KVT im Rahmen von randomisiert-kontrollierten Studien untersucht. Studien zur Wirksamkeit von Routinetherapien gibt es kaum.

Methode: Um die Alltagswirksamkeit von KVT zu überprüfen, wurden über neun Jahre erfasste Daten zu Behandlungsverläufen in einer universitären Ausbildungsambulanz ausgewertet. Für n = 53 Patienten, deren Elternbeurteilungsbögen vorlagen, und n = 53 Patienten, deren Selbstbeurteilungsbögen vorlagen, wurden Prä-Post-Analysen durchgeführt.

Ergebnisse: Im Verlauf der Therapie konnten signifikante Reduktionen der Zwangssymptomatik mit hohen Prä-Post-Effektstärken (Cohens d) im Elternurteil (d = 0.91) und im Selbsturteil (d = 0.88) sowie der komorbiden Symptomatik mit mittleren bis hohen Effektstärken auf der Gesamtskalenebene im Elternurteil (d = 0.55 bis d = 0.87) und im Selbsturteil (d = 0.46 bis d = 0.74) gefunden werden. Bei 46.3 % bis 59.4 % der Patienten wurde eine klinisch signifikante Verbesserung mit unauffälliger Zwangssymptomatik zum Posttestzeitpunkt erzielt. Bei zwischen 22.5 % und 45.5 % der Patienten (Elternurteil) bzw. 32.0 % und 81.8 % (Selbsturteil) wurde dies auch hinsichtlich der komorbiden Symptomatik erreicht.

Schlussfolgerungen: Im Verlauf einer KVT zur Behandlung von juvenilen Zwangsstörungen in einer universitären Ausbildungsambulanz lassen sich deutliche Verminderungen der Zwangs- und komorbiden Symptomatik nachweisen. Diese Ergebnisse sind ein Hinweis darauf, dass kognitiv-verhaltenstherapeutische Routinetherapien eine wirksame Methode zur Behandlung von juvenilen Zwangsstörungen darstellen.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Evaluation multimodaler ambulanter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (EMAK) sowie anderer Forschungsgruppen:
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte

Weitere Informationen zu Publikationen aus dem Ausbildungsinstitut für Kinder- Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln (AKiP)
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/publikationen

Zum Artikel:
http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1422-4917/a000416

Quelle: Beig, I., Döpfner, M., Goletz, H., Plück, J., Dachs, L., Kinnen, C., & Walter, D. (2016). Alltagswirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen in einer Ausbildungsambulanz. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, online first. doi: 10.1024/1422-4917/a000416

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Neue Studie zu den Effekten von stationärer Eltern-Kind-Therapie in BMC-Psychiatry (20.11.2015)

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Unter Federführung von Elena Ise und Sabine Schröder wurde in BMC Psychiatry (doi: 10.1186/s12888-015-0675-7) eine Studie zur Wirksamkeit einer viewöchigen Intensivtherapie vcon Kindern mit ausgeprägten Verhaltensstörungen publiziert. Die Studie belegt die Effekte der Behandlung in einem Eigenkontrollgruppen-Design im Vergleich zu einer vorgeschalteten Wartezeit und auch die Kurzzeit-Stabilität der Effekte auf mehreren Erfolgsparametern. Weitere Publikationen zu den Ergebnisse des randomisierten Kontrollgruppenvergleichs mit aktiver Kontrollgruppe werden folgen.

Zum Artikel (frei verfügbar): http://link.springer.com/article/10.1186/s12888-015-0675-7

Weitere Informationen zu dieser Forschungsgruppe und zu weiteren aktuellen Forschungsprojekten: http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte

Weitere Informationen zu aktuellen Publikationen: http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/publikationen

 

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Neue Studie zu den Effekten des Therapieprogramms für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) (05.11.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter Federführung von Anja Görtz-Dorten und Manfred Döpfner wurde in Psychotherapy Research (zunächst als epub ahead of print; online). doi: 10.1080/10503307.2015.1094587) die erste umfassende Analyse zu der Wirksamkeit des Therapieprogramms für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV) publiziert. Die Studie belegt die Effekte von THAV im Rahmen der Eigenkontrollgruppen-Analysen im Vergleich zu einer vorgeschalteten Wartezeit auf mehreren Erfolgsparametern. Weitere Publikationen zu den Ergebnisse des randomisierten Kontrollgruppenvergleichs mit aktiver Kontrollgruppe werden folgen.

Abstract: Objectives: Group-based Cognitive–Behavioral Therapy of children with aggressive behavior has resulted in significant reductions of behavior problems with small to medium effect sizes. We report the efficacy of an individualized Treatment Program for Children with Aggressive Behavior. Method: A within-subject design with two phases (waiting, treatment) was chosen. Sixty boys aged 6–12 years with peer-related aggressive behavior were included. The course of the outcome measures (growth rates) during a 6-week waiting phase was compared with those in the subsequent treatment phase (24 weekly child sessions together with an average of 8 parent contacts) by multilevel modeling. Primary outcome was peerrelated aggressive behavior rated by parents. Further outcome measures included parent ratings and patient self-reports of aggressive and prosocial behavior. Results: During the treatment, growth rates for all parent-rated outcome measures were significant (p < .001) and comparison with the waiting phase indicated a stronger decrease in aggressive behavior and a stronger increase in prosocial behavior. For all self-rated outcome measures, growth rates during the treatment were significant (p < .01), but comparison with the waiting phase indicated a stronger decrease only for disturbance of social interaction. Conclusions: The treatment program is an effective intervention for children with peer-related aggressive behavior.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe THAV

Zum Artikel:
http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10503307.2015.1094587

 

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Wirksamkeit von ambulanter Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen in unserer Ausbildungsambulanz (19.10.2015)

 


Unter Federführung von Daniel Walter wurde in der Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44 (3), 169 – 180  (http://econtent.hogrefe.com/loi/zkp) eine große Studie zur Wirksamkeit von ambulanter Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen unter Anwendungsbedingungen publiziert. Studien, die die Effektivität von kognitiver Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen in der klinischen Anwendung prüfen sind bislang sehr selten.

Abstract:
Hintergrund
: Die Wirksamkeit von kognitiver Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen unter Routinebedingungen ist bislang noch wenig untersucht. Fragestellung: Es wurden Veränderungen psychischer Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen im Elternurteil während ambulanter Verhaltenstherapie in einer universitären Ausbildungsambulanz untersucht. Die Therapien wurden durchgeführt von Diplom-Psychologen, Pädagogen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern in fortgeschrittener Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Alle Therapien wurden im Verhältnis 1:4 supervidiert. Methode: Für 976 Therapien wurden Completeranalysen als Prä-Post-Vergleiche mit Effektstärken auf der Child Behavior Checklist (CBCL) berechnet und die klinische Bedeutsamkeit der Veränderungen analysiert – jeweils für die Gesamtgruppe und für die auf der CBCL zu Therapiebeginn klinisch Auffälligen. Zusätzlich wurde die Repräsentativität dieser Analyse für die gesamte Stichprobe überprüft. Ergebnisse: In der Gesamtgruppe fanden sich kleine bis mittlere, in der Gruppe der im Elternurteil auf der CBCL klinisch Auffälligen hauptsächlich große, statistisch signifikante Verminderungen psychischer Auffälligkeiten, die nicht durch Spontanveränderungen oder Regressionseffekte erklärt werden können. Allerdings wurden 1/4 bis 1/3 der Patienten auch nach Therapieende von ihren Eltern weiterhin als klinisch auffällig eingeschätzt. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse weisen auf die Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Therapie bei psychisch kranken Kindern und Jugendlichen unter Anwendungsbedingungen hin. Aufgrund der mangelnden experimentellen Kontrolle ist die Aussagekraft der Ergebnisse begrenzt.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe EMAK:
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte/fg_emak_2015_01.pdf

Zum Artikel: (http://econtent.hogrefe.com/loi/zkp)

Walter, D., Dachs, L., Faber, M., Goletz, H., Görtz-Dorten, A., Kinnen, C., Rademacher, C., Schürmann, S., Woitecki, K., Wolff Metternich-Kaizman, T., Hautmann, C., Ise, E. & Döpfner, M. (2015). Alltagswirksamkeit ambulanter Verhaltenstherapie von Kindern und Jugendlichen im Urteil der Eltern in einer universitären Ausbildungsambulanz. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 169-180.

 

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Psychometrische Analyse einer Kurzfassung zum CBCL, TRF und YSR: der Brief Problem Monitor
(30.09.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter Federführung von Klaas Rodenacker wurde in der Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44 (3), 197 – 206  (http://econtent.hogrefe.com/loi/zkp) die erste psychometrische Analyse zur deutschsprachigen Fassung der Kurzform der Child Behavior Checklist (CBCL) und ihrer Derivate (TRF, YSR) – der Brief Problem Monitor (BPM) – vorgestellt. Die Fragebogen werden über die Testzentrale vertrieben (http://www.testzentrale.de/programm/brief-problem-monitortm.html?catId=21). In 2016 soll ein Manual dazu mit einer deutschen Normierung im Hogrefe-Verlag erscheinen.

Abstract:
Theoretischer Hintergrund:
Der Brief Problem Monitor (BPM) ist eine, in den USA bereits psychometrisch u¨berpru¨fte, Kurzform der Child Behavior Checkliste (CBCL) und der davon abgeleiteten Verfahren. Wie die US-Version, umfasst die deutsche Übersetzung drei Skalen (Internale Probleme-INT, Aufmerksamkeitsprobleme-AP und Externale Probleme-EXT) und liegt ebenfalls in drei Perspektiven (Eltern, Lehrer und Jugendliche) vor. Methode: Die psychometrischen Eigenschaften (Reliabilität und Validität) der deutschen Übersetzung des BPM wurden sowohl anhand von Klinik- als auch Feldstichproben von Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren überprüft. Ergebnisse: Die Ergebnisse weisen auf gute Reliabilität und, mit einigen Einschränkungen, auf eine gute Validität hin. Schlussfolgerung: Mit wenigen Einschränkungen kann der deutsche BPM/6–18 daher sowohl als reliables als auch valides Instrument bewertet werden.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe CBCL:
http://akip.uk-koeln.de/forschung-publikation/forschungsprojekte/fg_cbcl_2015_01.pdf

Zum Artikel:
(http://econtent.hogrefe.com/loi/zkp)

Rodenacker, K., Plück, J. & Döpfner, M. (2015). Fragebogen zum Problem-Monitoring für Eltern, Lehrer und Jugendliche - eine deutsche Fassung des Brief Problem Monitor (BPM): Konstruktion, Reliabilität und Validität. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 197-206.

 

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Neue aktualisierte Auflage des Bandes Leistungsängste aus dem Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ)
(15.06.2015)

Lydia Suhr-Dachs und Manfred Döpfner haben eine aktualisierte zweite Auflage des Bandes Leistungsängste aus dem Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen publiziert.

Band 1 des Therapieprogramms für Kinder und Jugendliche mit Angst- und Zwangsstörungen (THAZ) ist der Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Leistungsängsten gewidmet. Das Manual liefert zunächst eine Beschreibung des Störungsbildes und stellt diagnostische Verfahren zur Erfassung von Leistungsängsten und komorbider Störungen vor. Ausführlich wird anschließend das Vorgehen bei der multimodalen Therapie erläutert. Diese umfasst patientenzentrierte sowie familien- und umfeldzentrierte Interventionen. Die Behandlungskomponenten sprechen sowohl die kognitive, die emotional-physiologische als auch die behaviorale Ebene von Leistungsängsten an. Zahlreiche Arbeitsmaterialien und praxisorientierte Hinweise zur Durchführung des Therapieprogrammes erleichtern die Umsetzung in die Praxis. In der Neuauflage wurden aktuelle Ergebnisse zur Erforschung von Leistungsängsten berücksichtigt. Die umfangreichen Arbeitsmaterialien liegen nun zum direkten Ausdrucken auf einer CD-ROM vor.

Weitere Informationen und Leseprobe finden Sie hier

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zum Bereich Angststörungen finden Sie hier
THAZ - Modul Soziale Ängste
THAZ - Modul Leistungsängste, Trennungsängste und Spezifische Phobien

 

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Neuer Leitfaden zu sozialen Ängsten und Leistungsängsten
(15.05.2015)

Hendrik Büch, Manfred Döpfner und Ulrike Petermann haben den Leitfaden zu soziale Ängste und Leistungsängste bei Kindern und Jugendlichen publiziert.

Aus dem Vorwort:
Soziale Ängste und Leistungsängste gehören zu den besonders stabilen Angstformen, die dann auftreten, wenn sich Kinder und Jugendliche einer Bewertungssituation ausgesetzt fühlen. Sie beeinträchtigen in erheblicher Weise die soziale Interaktion mit Kindern und Erwachsenen. Der Leitfaden erläutert in Form von Leitlinien das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei sozialen Ängsten und Leistungsängsten im Kindes- und Jugendalter. Der Band geht zunächst auf alternative Begrifflichkeiten wie soziale Angststörung, soziale Phobie, soziale Unsicherheit oder Prüfungsangst ein und fasst die aktuellen Erkenntnisse zur Beschreibung, Diagnostik und Behandlung sozialer Ängste und Leistungsängste zusammen. Detailliert werden dann in Anlehnung an vorliegende nationale und internationale Leitlinien Empfehlungen zur Diagnostik, Indikationsstellung, Verlaufskontrolle und Therapie von sozialen Ängsten und Leistungsängsten gegeben. Materialien für den Einsatz in der Praxis sowie Fallbeispiele ergänzen den Leitfaden.

Büch, H., Döpfner, M., & Petermann, U. (2015). Soziale Ängste und Leistungsängste. Leitfaden Kinder  und Jugendpsychotherapie, Band 20. Göttingen: Hogrefe.

Weitere Informationen und Leseprobe finden Sie hier

Aktuelle Therapieforschungsprojekte zum Bereich Angststörungen finden Sie hier:
Modul Soziale Ängste
Modul Leistungsängste

 

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14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 27. und 28. April 2015 die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bei AKiP abgeschlossen.


 

Neuer newsletter AKiP-Evaluation –aktuell über das Thema Prävention expansiver Verhaltensprobleme bei Kindern
(13.04.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die dritte Ausgabe von AKiP-Evaluation –aktuell informiert über unsere Studien und Publikationen der letzten Jahre zur indizierten Prävention expansiver Verhaltensstörungen mit dem Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten (PEP), die schwerpunktmäßig bei Vorschulkindern mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt wurden.

Zum Newsletter AKiP-Evaluation –aktuell

 

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Neue bundesweite Studie zu den Effekten von angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS
(15.03.2015)

Unter Federführung von Laura Mokros und Manfred Döpfner wurde in der Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (zunächst als epub ahead of print) eine bundesweite Studie zu den Effekten von angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS publiziert.

Abstract:
Fragestellung: Nachdem die Effekte angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern mit ADHS bereits in randomisierten Kontrollgruppenstudien belegt wurden, ist das Ziel dieser Studie die Überprüfung der Alltagswirksamkeit dieser neuartigen Interventionsform im bundesweit angelegten Modellversuch. Methodik: Niedergelassene Kinderärzte und Kinder- und Jugendpsychiater meldeten 274 Kinder mit ADHS-Diagnose (6 bis 12 Jahre, 83.6 % Jungen) zu dem Selbsthilfeprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS an, das über einen Zeitraum von einem Jahr durchgeführt wurde und aus acht Elternheften mit Ratschlägen zum Umgang mit Kindern mit ADHS und ergänzender telefonischer Beratung (14 Telefonate à 20 Minuten) bestand. Die Veränderung der ADHS- und der komorbiden Symptomatik sowie der individuellen Probleme im Verlauf wurde im Ein-Gruppen-Prä-Post-Design überprüft. Ergebnisse: 63 % der Familien vollendeten die Intervention. Die Programmabbrecher unterschieden sich nicht hinsichtlich der ADHS-Symptomatik, hatten aber häufiger einen belasteten familiären Hintergrund und wurden häufiger medikamentös behandelt. Dreiviertel der Programmbeender wurden bei Interventionsbeginn medikamentös behandelt. Die Programmbeender zeigten im Vergleich zu klinischen Kontrollgruppen eine hohe ADHS-Symptomatik. Im Verlauf der Intervention verbesserten sich die ADHS-Symptome und das Funktionsniveau mit großen Effektstärken. Komorbide oppositionelle und emotionale Symptome verminderten sich. Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse sprechen für die Alltagswirksamkeit eines angeleiteten Selbsthilfeprogramms bei Familien mit Kindern mit ADHS, auch als Ergänzung einer medikamentösen Behandlung.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Angeleitete Selbsthilfe

Zum Artikel

 

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Neues Therapiemanual für Jugendliche mit Tic-Störungen
(03.03.2015)

Katrin Woitecki und Manfred Döpfner haben das erste deutschsprachige Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen (THICS) publiziert.

Aus dem Vorwort:
Das vorliegende Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen (THICS) ist das erste umfassende deutschsprachige Behandlungsmanual für Therapeuten zur Behandlung von Tic-Störungen und verwandten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Es wurde zwischen 2009 und 2011 an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik Köln, am Institut für Klinische Kinderpsychologie der Christoph-Dornier-Stiftung an der Universität Köln sowie am Institut für Ausbildung und Evaluation in der Kinder- Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln (AKiP) entwickelt, erprobt und in einer ersten Pilotstudie evaluiert (Woitecki & Döpfner, 2011, 2012). Das Programm baut auf einer langjährigen Beschäftigung mit der verhaltenstherapeutischen Behandlung von Tic-Störungen auf, die an der Kölner Klinik in den 90er Jahren begann (Döpfner, 1993; Döpfner & Reister, 2000); seit 2013 wird THICS in einer randomisierten Kontrollgruppenstudie evaluiert. Ziel dieser Forschungsbemühungen ist es, in der Praxis anwendbare und erprobte Interventionen für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen zur Verfügung zu stellen

Dem Therapieprogramm liegt im Kern das Training der Reaktionsumkehr (Habit Reversal Training) zu Grunde. Dieses umfasst neben anderen Bereichen ein Selbstwahrnehmungstraining, bei dem der Patient für seine Tics und deren Abläufe sensibilisiert wird und ein Training der Gegenbewegung, bei dem der Patient erlernt, Gegenbewegungen zu erarbeiten, die eine Tic-Ausführung verhindern sollen. Darüber hinaus werden in das Programm weitere Module integriert, die der Bewältigung von Tic-Symptomen dienen.

Patientenzentrierte Interventionen als Einzeltherapie bilden neben eltern- und schulzentrierten Interventionen den Kern der Behandlung. Das Therapieprogramm konzentriert sich auf die problemfokussierte Therapie der Tic-Symptomatik. Darüber hinaus sind jedoch die Beziehungsgestaltung sowie ressourcenorientierte Ansätze während der gesamten Therapie und besonders in der Anfangsphase von großer Bedeutung, die ebenfalls in dem Programm berücksichtigt werden.

Woitecki, K., & Döpfner, M. (2015). Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Tic-Störungen (THICS). Göttingen: Hogrefe.

Weitere Informationen zum Therapieprogramm finden Sie hier

Informationen zur Forschungsgruppe finden Sie hier

 

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Neue Studie zu den Effekten des Erziehertrainings aus dem Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten (PEP)
(02.03.2015)

Unter Federführung von Julia Plück wurde in Prevention Science (Prev Sci 2015, 16:233–241) eine Studie zur Wirksamkeit des Erziehertrainings aus dem Präventionsprogramm für Expansives Problemverhalten (PEP) im Eigenkontrollgruppen-Design publiziert. Die Studie belegt die Effekte des Erziehertrainings bei Vorschulkindern mit externalem Problemverhalten sowie die Stabiltät dieser Effekte im Einjahres-Follow-up.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe PEP

Zum Artikel

 

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Newsletter 6 mit dem Jahresbericht 2013 -2014 ist erschienen
(01.03.2015)

Der neue AKiP-Newsletter (6) gibt eine Übersicht über die Entwicklungen in den drei Bereichen AKiP-Ausbildung, AKiP-Psychotherapieambulanz und AKiP-Evaluation für den Zeitraum von 2013 bis 2014, einschließlich der in diesem Zeitraum im Bereich von AKiP-Evaluation an der Medizinischen Fakultät der Universität abgeschlossenen Promotionen und Habilitation sowie der wichtigsten Veröffentlichungen der letzten zwei Jahre.

 

 

 

 

 

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In NRW werden zukünftig 2/3 der KJP-Ausbildung auf die PP-Ausbildung anerkannt
(06.02.2015)

Wie wir vor kurzem berichtet haben (siehe Meldung vom 01.12.2014) hat das LPA bei einer unserer Teilnehmerinnen, die bereits eine Approbation in PP hat 2/3 dieser Erstausbildung auf die KJP-Ausbildung anerkannt. Inzwischen hat uns das LPA auf Nachfrage versichert, dass dies zukünftig auch im umgekehrten Fall so sein wird. D.h. wenn ein Psychologe mit Approbation in KJP die Doppelapprobation anstrebt, muss er nur noch 1/3 der PP-Ausbildung absolvieren. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

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Informationen zu Forschung & Publikationen aktualisiert
(02.02.2015)

Die Seiten zu Forschung und Publikation, die die Tätigkeiten von AKiP-Evaluation dokumentieren, wurden aktualisiert. Forschungsprojekte werden gegenwärtig in 23 Forschungsgruppen durchgeführt, in deren Rahmen gegenwärtig auch 46 Dissertationen betreut werden. Außerdem wurden in 2014 30 Publikationen veröffentlicht, weitere 5 wurden bereits in 2015 veröffentlicht und weitere 14 sind zur Veröffentlichung angenommen. Die Forschungsprojekte und Publikationen werden in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Köln und dem Institut für Klinische Kinderpsychologie der Christoph-Dornier-Stiftung an der Universität Köln durchgeführt.

Weiter Informationen finden Sie hier

 

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Neues Selbsthilfebuch für Eltern von Jugendlichen mit externalen Problemen
(29.01.2015)

Claudia Kinnen, Christiane Rademacher und Manfred Döpfner haben ein Selbsthilfebuch für Eltern von Jugendlichen mit ADHS- und oppositionellen Verhaltensproblemen publiziert.

Aus dem Vorwort:
Ziel dieses Buches ist es, Eltern von Jugendlichen, die unter Selbststeuerungsproblemen leiden, dazu anzuleiten, diese vielfältigen Konflikte gemeinsam mit ihren Jugendlichen zumindest zu entschärfen. Wir wissen, dass das eine große Herausforderung ist, und wir hoffen, mit diesem Buch manchen Eltern bei dieser schwierigen Aufgabe behilflich sein zu können. Dieses Buch hat eine lange Vorgeschichte. Es baut auf der jahrzehntelangen Erfahrung auf, die wir an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und am Ausbildungsinstitut für Kinder- Jugendlichenpsychotherapie (AKiP) an der Uniklinik Köln in unserer praktischen und wissenschaftlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und mit oppositionellen Verhaltensstörungen gesammelt haben. In den letzten Jahren haben wir uns dabei verstärkt der Unterstützung der Eltern zugewandt, die sich selbst zu helfen möchten, weil die Selbsthilfe neben der Beratung und Therapie einen wesentlichen Baustein in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensproblemen darstellt. Ausgangspunkt dieser Arbeit war das Selbsthilfebuch für Eltern von Kindern mit ADHS und oppositionellen Verhaltensproblemen mit dem Titel Wackelpeter und Trotzkopf (Döpfner et al., 2011), das mittlerweile in der vierten Auflage erschienen ist. Die Wirksamkeit der angeleiteten Selbsthilfe mit Wackelpeter & Trotzkopf und seinen Weiterentwicklungen für Eltern von Kindern konnte in mehreren wissenschaftlichen Studien belegt werden. Das Selbsthilfebuch Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät ist das Ergebnis einer Erweiterung dieses Selbsthilfeansatzes für die Eltern von Jugendlichen und beruht auf unseren Erfahrungen mit vielen Eltern von Jugendlichen mit diesen Verhaltensproblemen.

Kinnen, C., Rademacher, C. & Döpfner, M. (2015). Wackelpeter & Trotzkopf in der Pubertät. Wie Eltern und Jugendliche Konflikte gemeinsam lösen können. Weinheim: Beltz.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

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Neuer Newsletter AKiP-Evaluation-aktuell über Publikationen zu Child Behavior Checklist
(20.01.2015)

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Die zweite Ausgabe von AKiP-Evaluation –aktuell informiert über unsere Publikationen zur Child Behavior Checklist und der davon abgeleiteten Messinstrumente, die national und international zum Standard bei der standardisierten Erfassung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter gehören.

AKiP-Evaluation –aktuell gibt eine knappe Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse und Publikationen aus dem Arbeitsbereich Evaluation des Ausbildungsinstituts für Kinder- Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln (AKiP), das Psychotherapieforschung in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Köln und dem Institut für Klinische Kinderpsychologie der Christoph-Dornier-Stiftung an der Universität Köln durchführt.

Zum Newsletter AKiP-Evaluation –aktuell

 

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Vier Promotionen in 2014 abgeschlossen
(14.12.2014)

Im zu Ende gehenden Jahr haben insgesamt vier AKiP-Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, die mittlerweile auch approbiert sind, ihre Promotion zum Doktor der Medizinwissenschaften (Dr. rer. medic.) abgeschlossen. Wir gratulieren: Dr. Christina Benesch, Dr. Nicole Benien, Dr. Martin Faber und Dr. Laura Mokros.

Weiter Informationen zu den Dissertationen finden Sie hier.

 

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LPA NRW erkennt bei Psychologin 2/3 der PP-Ausbildung auf die KJP-Ausbildung an
(01.12.2014)

AKiP wurde von einer Psychologin, die bereits die PP-Approbation hat um Mithilfe gebeten. Da diese vorwiegend im KJP-Bereich arbeitet sei es ihr wichtig, auch die KJP-Approbation zu erwerben. Aktuell ist es in Deutschland so, dass bei Erwerb der Doppelapprobation Teile der Erstausbildung auf die Zweitausbildung anerkannt werden können. Dies ist in den einzelnen Bundesländern bislang bedauerlicherweise sehr uneinheitlich geregelt. Während es mehrere Bundesländer gibt, die 2/3 der Erstausbildung anerkennen, gehört NRW zu denjenigen Bundesländern, die bislang nur 1/3 anerkennen.

Weitere Informationen finden Sie hier

AKiP griff den Wunsch der Psychologin nach Unterstützung auf und stellte beim LPA NRW einen Antrag auf Anerkennung von Teilen der Erstausbildung PP auf die Zweitausbildung KJP. Dabei orientierten wir uns an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie DGPs (pdf) und empfahlen 2/3 zur Anerkennung, wie es bereits in anderen Bundesländern gängige Praxis ist.

Das LPA NRW ist dieser Empfehlung nun gefolgt und erkennt volle 2/3 der Erstausbildung an! Nach unseren Informationen ist dies der erste Fall in NRW und es ist sicher ein wichtiger Schritt, um auch umgekehrt approbierten KJPlern den Erwerb der Zweitapprobation PP zu erleichtern.

 

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Neues Buch zu ADHS und Schule veröffentlicht
(25.11.2014)

Gemeinsam mit den Kollegen Jan Frölich und Tobias Banaschewski hat Manfred Döpfner ein neues Buch über ADHS in Schule und Unterricht veröffentlicht. In dem Buch werden pädagogisch-didaktische Ansätze im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzepts für ADHS beschrieben.

Frölich, J., Döpfner, M., & Banaschewski, T. (2015). ADHS in Schule und Unterricht. Pädagogisch-didaktische Ansätze im Rahmen des multimodalen Behandlungskonzepts. Stuttgart: Kohlhammer.

Weitere Informationen finden Sie hier Link

 

 

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DSM-5 in deutscher Spracher veröffentlicht
(25.11.2014)

Die deutschsprachige Fassung des DSM-5 wird auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde vorgestellt. Manfred Döpfner ist als Mitherausgeber verantwortlich für die für Kinder und Jugendliche besonders relevanten Kapitel des Klassifikationssystems.

Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM) ist ein weltweit etabliertes Klassifikationssystem für psychische Störungen. Es ermöglicht eine zuverlässige Diagnostik psychischer Störungen und liefert zweckdienliche Anleitungen für Fachpersonen unterschiedlicher Orientierungen im klinischen und wissenschaftlichen Bereich. Alle Störungen sind anhand expliziter Kriterien detailliert beschrieben und erleichtern die objektive Beurteilung klinischer Erscheinungsbilder in psychiatrischen und psychotherapeutischen Einrichtungen

American Psychiatric Association (APA) - herausgegeben in der deutschen Ausgabe von Falkai und Wittchen, mitherausgegeben von Döpfner, Gaebel, Maier, Rief, Saß und Zaudig (2015). Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen, DSM-5® Göttingen: Hogrefe.

Weitere Informationen finden Sie hier Link

 

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Neue Studie zu Langzeiteffekten von angeleiteter Selbsthilfe
(01.11.2014)

Unter Federführung von Elena Ise wurde im Journal of Primary Prevention (online first) ein Einjahres-Follow up zur Stabilität der Effekte von angeleiteter Selbsthilfe für Eltern von Kindern im expansiven Verhaltensproblemen publiziert. Die Studie zeigt, dass sich die Effekte in diesem Zeitraum weitgehend stabilisieren. Weitere Informationen zur Forschungsgruppe Link

Zum Artikel: Link

 

 

 

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Neues Manual zur CBCL ist erschienen
(30. Okt. 2014)

Manfred Döpfner, Julia Plück und Claudia Kinnen haben ein Manual zu den deutschen Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist von Thomas M. Achenbach publiziert, in dem drei Fragebogenverfahren zusammengefasst sind. Elternfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, (CBCL/ 6-18R), Lehrerfragebogen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen (TRF/6-18R), Fragebogen für Jugendliche (YSR/11-18R). auf der Itemebene haben sich nur geringfügige Veränderungen ergeben, auf der Skalenebene wurden stärkere Veränderungen vorgenommen. Zusätzlich liegt jetzt auch eine klinische Normierung vor. Weitere Informationen

 

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Newsletter 5 zu Verfahren der mulitmodalen Diagnostik und Therapie, die bei AKiP entwickelt wurden ist erschienen
(25. Okt. 2014)

Im neuen AKiP-Newsletter (5) werden die bei AKiP und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Köln entwickelten diagnostischen Instrumente und therapeutischen Verfahren vorgestellt. Weitere Informationen

 

 

 

 

 

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AKiP Köln
Ausbildungsinstitut für
Kinder- und JugendlichenPsychotherapie
an der Uniklinik Köln
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50931 Köln

Ausbildung 0221 478-6346
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Ambulanz 0221 478-7870
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