PT-Ambulanz in Zahlen

(Stand 31.12.2014)

Im Jahre 2001 nahm die Psychotherapie-Ambulanz ihren Betrieb auf. Bis zum 31.12.2014 wurden insgesamt 3948 Psychotherapien begonnen und 3289 beendet. Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Psychotherapie-Ambulanz nahm die jährliche Anzahl der begonnenen Behandlungen zu, so dass seit 2010 jährlich mehr als 400 Therapien begonnen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenwärtig werden in der Psychotherapie-Ambulanz ca. 750 Patienten von 145 Therapeuten in Ausbildung unter intensiver Supervision behandelt.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die am häufigsten gestellten ICD-10 Aufnahmediagnosen (Erstdiagnose auf Achse 1 des Multiaxialen Klassifikationssystems, Stand 12/2014) waren Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen mit oder ohne Störung des Sozialverhaltens (F90: 28%) sowie Angststörungen (F40, F41, F93, F94: 26%). Als dritthäufigste Gruppe wurden Störungen des Sozialverhaltens (isoliert oder in Kombination mit einer Störung der Emotionen: F91, F92) mit 13% vergeben. Deutlich seltener wurden umschriebene Entwicklungsstörungen sowie sonstige Verhaltens- und emotionale Störungen (F8, F98: 8%), depressive Störungen (F32-34: 6%), Zwangsstörungen (F42: 5%), Essstörungen (F50: 4%), Tic-Störungen (F95: 3%) und tiefgreifende Entwicklungsstörungen (F84: 3%) diagnostiziert. Am seltensten wurden dissoziative, Somatisierungs- und nichtorganische Schlafstörungen (F44, F45, F51: 2%), Persönlichkeitsstörungen (F60: 1%) und Psychosen (F20: 1%) als Eingangsdiagnose vergeben.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Durchschnitt dauerte die Therapie bei hoher Varianz 34,73 Sitzungen (SD=23,45). Im Rahmen der probatorischen Sitzungen wurden 13% der Therapien beendet (mehrheitlich Behandlungsabbrüche). Mehr als die Hälfte der Therapien dauerten länger als 30 Sitzungen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was die Zufriedenheit mit der Behandlung betrifft, so waren von insgesamt 1067 Eltern im Fragebogen zur Beurteilung der Behandlung (FBB) nach Mattejat und Remschmidt 991 (ca. 92,88%) Eltern überwiegend / immer zufrieden, 10 (0,94%) überhaupt nicht oder kaum, der Rest (66; 6,19%) war teilweise zufrieden. Im Selbsturteil des Fragebogens (Patienten ab 11 Jahren), das von n=811 Jugendlichen vorliegt, waren 719 Patienten (88,66%) überwiegend / immer zufrieden, 13 (1,60%) überhaupt nicht oder kaum, der Rest (79; 9.74%) war teilweise zufrieden. 1386 Therapien wurden von den Therapeuten bislang auf diesem Instrument beurteilt. In 797 Therapien (57,50%) waren die Therapeuten überwiegend / immer zufrieden, bei 497 Therapien (35,86%) teilweise und in 92 Fällen (6,64%) überhaupt nicht oder kaum zufrieden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Pilotstudie zur Wirksamkeit von ambulanter kognitiv-behavioraler Therapie, die von Therapeuten in Ausbildung unter Supervision durchgeführt wurde, ergab im Vergleich Therapiebeginn und Therapieabschluss folgende Ergebnisse, die alle hochsignifikant waren: Von den 976 Patienten, die von ihren Eltern in der CBCL beurteilt wurden, fanden sich durchweg mittlere Verbesserungen auf den Skalen internaler, externaler Auffälligkeiten und der Gesamtskala, wobei die Effektstärken (nach Cohen) zwischen 0,38 und 0,61 und damit im mittleren Bereich lagen. Weitere Analysen an Subgruppen mit spezifischen Diagnosen werden weiteren Aufschluss zur Wirksamkeit geben.

 

 


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